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Mind. 84 Tote bei Anschlag in Nizza, darunter drei Deutsche

Nizza - Bei einem Anschlag am französischen Nationalfeiertag sind in der Hafenstadt Nizza mindestens 80 Menschen getötet worden.

19:00 Uhr: EU-Außenminister werden über Nizza beraten

Die EU-Außenminister werden bei ihrem Treffen am Montag in Brüssel auch über den Kampf gegen den Terrorismus beraten. Nach dem Anschlag von Nizza sei die Tagesordnung auf Wunsch Frankreichs entsprechend erweitert worden, hieß es am Freitag offiziell in Brüssel.

17:38 Uhr: Traurige Gewissheit: Unter den 84 Opfern sind auch drei Deutsche

Berlin - Bürgermeister Michael Müller (51/SPD) gab am Nachmittag vor dem Brandenburger Tor bekannt, dass auch die drei vermissten Deutschen unter den Opfern des Attentats sind. Zwei Schüler sowie eine Deutschlehrerin einer 12.Klasse der Berliner Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule kamen demnach ums Leben. Die Berliner waren auf Kursfahrt in Südfrankreich. Nach der Schreckensmeldung betreuen Seelsorger und Psychologen Mitschüler und Lehrer der Opfer.

15:36 Uhr: "Wir müssen leider auch davon ausgehen, dass Berliner unter den Opfern sind", so Berliner Regierender Bürgermeister Michael Müller (51/SPD)

Berlin - Nach dem verheerenden Terroranschlag von Nizza mit 84 Toten rechnet Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (51/SPD) auch mit Opfern aus der Hauptstadt. "Wir müssen leider auch davon ausgehen, dass Berliner unter den Opfern sind", sagte Müller am Freitag am Brandenburger Tor. Bislang gelten zwei Schülerinnen und eine Lehrerin aus Berlin als vermisst.

15:34 Uhr: Präsident Holland spricht von 50 Verletzten "zwischen Leben und Tod"

Nizza - Der französische Präsident Francois Holland (61) sprach nach dem Besuch eines Krankenhauses, in dem viele der Verletzten untergebracht sind, von mindestens 50 Personen in Lebensgefahr. Sie seien "zwischen Leben und Tod", so Holland. Zudem forderte er mit starken Worten Zusammenhalt in der französischen Gesellschaft: "Wir werden dieses Böse überwinden, denn wir sind das vereinte Frankreich."

Der Flughafen "Aéroport Nice Côte d’Azur" in Nizza. (Symbolbild)
Der Flughafen "Aéroport Nice Côte d’Azur" in Nizza. (Symbolbild)

15:10 Uhr: Flughafen in Nizza wegen Bombenverdachts vorübergehend evakuiert

Nizza - Sicherheitskräfte haben nach dem Anschlag in Nizza wegen eines Bombenverdachts vorübergehend den Flughafen der Stadt evakuiert. Anlass der Räumung am Freitagnachmittag war ein herrenloses Gepäckstück im Ankunftsbereich des Terminals 1, wie die Flughafengesellschaft bestätigte. Nach etwa einer halben Stunde gab es Entwarnung. Der Besitzer wurde ausfindig gemacht und bekam das Gepäck zurück.

15:05 Uhr: Passant half Polizei bei Überwältigung des Attentäters

Nizza - Eric Ciotti, Präsident der Region Alpes-Maritimes, bestätigte gegenüber "Le Parisien", dass ein Passant auf den Lastwagen aufgesprungen war, versuchte so den Terror-Fahrer anzuhalten. "Es war der Moment, in dem es den Polizisten gelang, den Terroristen auszuschalten", erklärte Coitti. Der "Figaro" berichtete, dass der Mann, dessen Namen nicht bekannt ist, mit bloßen Händen versuchte, Attentäter Bouhlel an der Weitfahrt zu hindern. Bouhlel wiederum reagierte mit Schüssen in Richtung des mutigen Passanten, woraufhin Polizisten unter Beistand von Soldaten das Feuer eröffneten, Bouhlel schließlich tödlich trafen.

Marco Mengoni
Marco Mengoni

14:32 Uhr: Weiteres Konzert an der Côte d’Azur abgesagt

St. Tropez - Der italienische Popstar Marco Mengoni (X-Factor-Sieger und Gewinner des San-Remo-Festivals) hat sein für Freitagabend geplantes Konzert in St. Tropez abgesagt. Auf seiner Facebookseite gab er bekannt, dass er und seine Crew wieder zurück nach Italien fliegen. "Wir sind gestern in Italien gelandet und es sollte heute ein Abend mit Partystimmung werden und mein das erste Konzert in diesem Land. Offen gesagt fehlen uns im Moment allen die Worte. Wir werden heute Abend nicht in St.Tropez spielen, in Frankreich herrscht in den kommenden drei Tagen Staatstrauer".

12:30 Uhr: Botschafter und Berliner Regierungschef am Brandenburger Tor erwartet

Berlin - Nach dem Terroranschlag von Nizza mit mindestens 84 Toten wollen der französische Botschafter Philippe Etienne und Berlins Regierender Bürgermeister Michel Müller (SPD) eine gemeinsame Erklärung abgeben. Beide wollten sich am Freitag um 14.00 Uhr am Brandenburger Tor an die Öffentlichkeit wenden, wie die Botschaft mitteilte. Dort war ursprünglich auch die Eröffnung des zweitägigen Festes zum französischen Nationalfeiertag geplant. Das Fest wurde zunächst für Freitag abgesagt. An der nahe gelegenen Botschaft Frankreichs wehte die Trikolore auf halbmast, Menschen legten Blumen nieder.

12:21 Uhr: Zwei Schülerinnen und eine Lehrerin von Berliner Schule vermisst

Berlin - Nach dem Terroranschlag in Nizza werden zwei Schülerinnen und eine Lehrerin einer Berliner Schule vermisst. Das sagte ein Lehrer der Paula-Fürst-Schule, der am Freitag vor dem Eingang des Schulgeländes in Charlottenburg stand. Medienberichte, nach denen die beiden Schülerinnen und die Lehrerin tot sind, wurden offiziell nicht bestätigt. Der Lehrer sagte, die Schule warte derzeit auf eine offizielle Bestätigung des Auswärtigen Amtes.

12:15 Uhr: Attentäter war dreifacher Vater

Nizza - Laut Berichten von der ARD soll der Attentäter drei Kinder haben. Er sei der Polizei bekannt gewesen sein, wurde aber nie in Verbindung mit Terrorismus gebracht. Ob es Komplizen gibt ist noch offen.

12:01 Uhr: Über 50 Kinder im Krankenhaus in Nizza

Nizza - Nach dem Attentat in Nizza mit mindestens 84 Toten sind mehr als 50 Kinder im Krankenhaus. Das berichtete die Zeitung "Nice Matin" am Freitag. Auch unter den Todesopfern waren mehrere Kinder.

11:50 Uhr: Drei Deutsche unter den Toten

Nizza - Bei dem Anschlag am Donnerstagabend sind auch drei Berliner ums Leben gekommen.

Die Berliner Schulaufsicht bestätigte rbb-Informationen, wonach drei Teilnehmer einer Berliner Abifahrt bei dem Anschlag getötet wurden.

Dabei soll es sich um eine Lehrerin und zwei Schüler handeln. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

11:40 Uhr: Polizisten durchsuchen Wohnung des Fahrers in Nizza

Nizza - Französische Sicherheitskräfte haben die Wohnung des Fahrers durchsucht, der in Nizza mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gerast ist.

Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Berufung auf Nachbarn. Die Polizisten sollen gegen 9.30 Uhr in das Appartement des 31-jährigen Franko-Tunesiers gegangen sein.

Laut AFP liegt die Wohnung in einem Viertel im Osten der südfranzösischen Küstenstadt.

Viele Menschen zeigen sich betroffen.
Viele Menschen zeigen sich betroffen.

11:20 Uhr: Auswärtiges Amt setzt Fahnen auf halbmast

Berlin - Aus Solidarität mit Frankreich hat das Auswärtige Amt in Berlin am Freitag die französische Flagge gehisst und alle Flaggen auf halbmast gesetzt.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (60/SPD) hatte zuvor schon den Franzosen sein Mitgefühl ausgesprochen.

"Wir trauern mit Frankreich und stehen in diesen schweren Momenten fest an seiner Seite."

11:15 Uhr: Nun herrscht traurige Gewissheit - drei Deutsche unter den Opfern

Berlin-Brandenburg - Wie die rbb-Abendschau soeben auf Twitter bekannt gab, befinden sich unter den Opfern auch drei deutsche Jugendliche, die auf Abifahrt waren.

11:12 Uhr: Polizei: "Wir trauern mit Frankreich"

Die Hauptstadt-Polizei hat noch keine Erkenntnisse über mögliche Berliner Opfer des Terroranschlags von Nizza. "Wir informieren Sie, sobald es gesicherte Informationen gibt", teilte die Polizei am Freitag per Twitter mit. "Unsere Gedanken gelten den Opfern [&] Angehörigen". Das Landeskriminalamt prüft derzeit, ob unter den Opfern des Terroranschlags mit mindestens 84 Toten auch Berliner sind.

10:58 Uhr: Nach Terror in Nizza: Tour-Zeitfahren wie geplant gestartet

Nach dem verheerenden Terroranschlag von Nizza ist die 13. Etappe der 103. Tour de France am Freitag wie geplant gestartet worden. Um 10.05 ging der Ire Sam Bennett vom deutschen Team Bora-Argon 18 als erster Fahrer in das 37,5 km lange Einzelzeitfahren von Bourg-Saint-Andéol zur Caverne du Pont-d'Arc.
Aus Respekt vor den mindestens 84 Todesopfern verzichtete jedoch die Werbekarawane, die jede Etappe begleitet, auf das sonst übliche lautstarke Einstimmen der Fans an der Strecke. Bei der Siegerehrung ist zudem eine Schweigeminute geplant. Schon vor dem Start sprachen Fahrer ihr Beileid aus. "Meine Gedanken sind bei den Betroffenen des schrecklichen Terrorangriffs in Nizza", schrieb etwa der Gesamtführende Christopher Froome (Großbritannien/Sky) bei Twitter.

10:55 Uhr: Anschläge in Nizza - Berliner Schule gibt Entwarnung

Berlin - Eine Schulklasse aus Berlin-Zehlendorf, die sich zum Zeitpunkt des Terroranschlags in Nizza aufhielt, ist nicht vom Terroranschlag betroffen. "Unser Leistungskurs Deutsch ist in Sicherheit", teilte die Wilma-Rudolph-Oberschule am Freitag auf ihrer Internetseite mit. Das gelte für alle Schüler und die beiden Lehrerinnen. Es gibt bisher unbestätigte Berichte, wonach zwei Berliner Schülerinnen und eine Lehrerin unter den Opfern von Nizza sein sollen.

10:53 Uhr: Drei Tage Staatstrauer in Frankreich

Paris - Nach dem Anschlag in der Hafenstadt Nizza hat Frankreichs Präsident François Hollande eine dreitätige Staatstrauer angeordnet. Das verkündete Premierminister Manuel Valls am Freitag nach einem Treffen des Sicherheitskabinetts im Pariser Élyséepalast. Von Samstag bis Montag sollen die Flaggen auf Halbmast hängen. Die angekündigte erneute Verlängerung des Ausnahmezustands solle bereits am kommenden Dienstag im Kabinett und dann am Mittwoch und Donnerstag vom Parlament beraten werden.

Die Welt reagiert bestürzt. Zahlreiche Menschen möchten ihre Trauer ausdrücken.
Die Welt reagiert bestürzt. Zahlreiche Menschen möchten ihre Trauer ausdrücken.

10:42 Uhr: Belgien setzt mehr Polizei zum Nationalfeiertag ein

Brüssel - Nach dem Attentat im südfranzösischen Nizza ist in Belgien am Freitag der Nationale Sicherheitsrat zusammengekommen. Für den belgischen Nationalfeiertag am 21. Juli hatte die Polizei in Brüssel schon vor dem Anschlag mit 84 Toten eine Verstärkung angefordert und erhalten.
Das Zentrum für die Beurteilung der Terrorgefahr halte an der zweithöchsten Alarmstufe fest, teilte Innenminister Jan Jambon mit. Die aktuelle Stufe drei bedeutet, dass die Behörden die terroristische Bedrohung in Belgien als "ernst, möglich und wahrscheinlich" einschätzen.

10:36 Uhr: Möglicherweise zwei deutsche Schülerinnen und eine Lehrerin getötet.

Es gibt Berichte, wonach zwei Berliner Schülerinnen und eine Lehrerin unter den Opfern des Terroranschlages von Nizza sind.

Mit diesem weißen LKW riss der Attentäter über 80 Menschen in den Tod.
Mit diesem weißen LKW riss der Attentäter über 80 Menschen in den Tod.

10:26 Uhr: Ministerpräsident Tillich zu den Anschlägen von Nizza

Dresden – Bundesratspräsident und Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat den brutalen Terroranschlag von Nizza am Nationalfeiertag Frankreichs aufs das Schärfste verurteilt.
„Ein Tag der Freude wurde zu einem Tag der Trauer. Erneut ist Frankreich Opfer eines verabscheuungswürdigen terroristischen Anschlags geworden. Wir trauern mit Frankreich um die Opfer. Unsere Trauer darf aber kein Zurückweichen vor dem Terror sein. Unsere gemeinsame Antwort auf diesen wiederholten Anschlag auf unsere europäischen Werte und unsere Freiheit muss ihre gemeinsame entschlossene Verteidigung sein. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten in Nizza. Unsere Herzen sind bei den Hinterbliebenen, bei den Familien und Freunden, die trauern oder noch hoffen.“

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (57) spricht den Opfern sein größtes Beileid aus.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (57) spricht den Opfern sein größtes Beileid aus.

10:19 Uhr: Täter von Nizza identifiziert

Nizza - Der Attentäter von Nizza ist nach Medienberichten identifiziert. Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Polizeikreise am Freitag berichtete, soll es sich um einen 31 Jahre alten Franzosen tunesischer Abstammung handeln.

10:12 Uhr: Putin verurteilt Anschlag in Nizza als grausam und zynisch

Moskau - Der russische Präsident Wladimir Putin (63) hat den Anschlag in Nizza als grausam und zynisch verurteilt. "Wir haben einmal mehr gesehen, dass dem Terrorismus die menschliche Moral absolut fremd ist: seine Opfer sind unschuldige Zivilisten, darunter Frauen und Kinder", schrieb Putin am Freitag in einem Beileidstelegramm an den französischen Präsidenten François Hollande.
Putin rief zu einem umfassenden Kampf gegen den Terrorismus auf. Kämpfer und ihre Hintermänner müssten in ihren Verstecken gefunden und unschädlich gemacht, ihre Infrastruktur zerstört und ihre Finanzen unterbunden werden, sagte er einer Mitteilung des Kremls zufolge. "Für den Sieg über "dieses schreckliche Übel" müssen sich alle Kräfte der zivilisierten Menschheit vereinen", forderte Putin.

10:00 Uhr: Sitzung des Sicherheitskabinetts in Paris begonnen

Paris - Nach dem Anschlag in Nizza hat Frankreichs Präsident François Hollande am Freitag im Elyséepalast die Mitglieder seines Sicherheitskabinetts empfangen. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Elyséepalast. Nach der Sitzung werde Hollande in die südfranzösische Küstenstadt fliegen. Laut ARD will Hollande der Presse in kurzer Zeit ein weiteres Statement geben.

Mindestens 84 Menschen wurden bei dem Anschlag getötet. 18 weitere Personen sollen noch in Lebensgefahr schweben.
Mindestens 84 Menschen wurden bei dem Anschlag getötet. 18 weitere Personen sollen noch in Lebensgefahr schweben.

9:43 Uhr: Nach Terroranschlag: Aldag lässt seinen Fahrern Tour-Ausstieg offen

Bourg-Saint-Andéol - Der deutsche Teamchef Rolf Aldag vom Radrennstall Dimension-Data hat seinen Fahrern einen Ausstieg bei der Tour de France mit Blick auf den Terroranschlag in Nizza offen gelassen. " Die Ausgangslage ist klar. Wenn jemand sich in seiner Sicherheit bedroht fühlt, kann er natürlich heimfahren", sagte Aldag der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vor dem Start der 13. Etappe in Bourg-Saint-Andéol. Man werde niemanden zur Weiterfahrt zwingen. Er habe aber das Gefühl, dass seine Mannschaft im Rennen bleibe.

9:24 Uhr: Auswärtiges Amt schließt deutsche Opfer in Nizza nicht aus

Berlin - Das Auswärtige Amt schließt nicht aus, dass unter den Opfern des Anschlags von Nizza auch Deutsche sein könnten. "Nach Auswertung aller bisher vorliegenden Informationen können wir nicht ausschließen, dass auch Deutsche betroffen sind", teilte eine Sprecherin am Freitag in Berlin mit. Ein Konsularteam des Generalkonsulats Marseille sei auf dem Weg in die südfranzösische Küstenstadt, um vor Ort die Lage aufzuklären und gegebenenfalls betroffenen Deutschen Hilfe und Beistand zu leisten.
"Das Krisenreaktionszentrum in Berlin, die Botschaft Paris und das Generalkonsulat Marseille stehen in engstem Kontakt mit den zuständigen französischen Stellen und arbeiten mit Hochdruck daran, Gewissheit zu erlangen", sagte die Sprecherin. Man müsse davon ausgehen, dass dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde.

Die Stadt ist voll mit Polizeibeamten und es herrscht höchste Sicherheitsstufe.
Die Stadt ist voll mit Polizeibeamten und es herrscht höchste Sicherheitsstufe.

9:17 Uhr: De Maizière zu Anschlag von Nizza - "Barbarisches Morden muss enden"

Berlin - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (62/CDU) hat den Anschlag in Nizza scharf verurteilt. Die Tat sei "unfassbar und einfach schrecklich", erklärte de Maizière am Freitag in Berlin. "Ich bin tief erschüttert und mit meinen Gedanken bei den Angehörigen und den Verletzten. Dieses barbarische Morden muss endlich ein Ende haben." Die Freundschaft zum französischen Volk werde in Trauer, Zorn und Entschlossenheit noch tiefer.

9:15 Uhr: Papst spricht Opfern des Anschlags von Nizza Solidarität aus

Rom - Papst Franziskus hat den Opfern des Anschlags von Nizza seine Solidarität ausgesprochen. Der Pontifex verurteile "jeden Ausdruck von Amok, Hass, Terrorismus und jeden Angriff gegen den Frieden" auf das Schärfste, erklärte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi laut Radio Vatikan am Freitag.
"Wir bringen von Seiten von Papst Franziskus unsere Anteilnahme und Solidarität am Leid der Opfer und des gesamtes französischen Volkes zum Ausdruck", ergänzte er. Der Papst habe mit "großer Sorge" die "schrecklichen Nachrichten" aus Nizza verfolgt.

9:00 Uhr: Rihanna-Konzert und Jazz-Festival in Nizza abgesagt

Nizza - Nach dem Anschlag in Nizza mit mindestens 84 Toten fällt ein für Freitagabend in der französischen Stadt geplantes Konzert von US-Superstar Rihanna (28) aus. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien", schrieb die Sängerin auf Instagram
Auch ein Jazz-Festival in Nizza ist abgesagt, wie der Verwaltungsbezirk Alpes-Maritimes am Freitag mitteilte. Die berühmte Promenade des Anglais, auf der am Vorabend ein Mann mit einem Lastwagen in eine feiernde Menschenmenge gerast war, bleibt zunächst geschlossen, ebenso wie der Strand entlang der Flaniermeile. Die südfranzösische Stadt Marseille sagte ein für Freitagabend geplantes Feuerwerk ab.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (61/CDU) gedenkt in Ulan Bator in der Mongolei zu Beginn des Asien-Europa-Gipfel neben dem französischen Außenminister Jean-Marc Ayrault (66) an Opfern des Anschlags von Nizza.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (61/CDU) gedenkt in Ulan Bator in der Mongolei zu Beginn des Asien-Europa-Gipfel neben dem französischen Außenminister Jean-Marc Ayrault (66) an Opfern des Anschlags von Nizza.

8:59 Uhr: Lastwagen in Nizza war gemietet

Nizza - Der bei dem Anschlag in Nizza benutzte Lastwagen war Medienberichten zufolge gemietet. Das weiße Fahrzeug sei vor einigen Tagen in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur gemietet worden, meldete die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Berufung auf Ermittlerkreise. Der Fahrer war mit dem Laster am Donnerstagabend in eine feiernde Menschenmenge gerast.
Der Lastwagen habe auf seiner zwei Kilometer langen Fahrt durch die Menge mindestens einmal die Richtung geändert. Der Fahrer habe eindeutig versucht, so viele Menschen wie möglich zu erfassen. Nach einem Bericht der Zeitung "Le Figaro" war der Fahrer allein in dem Fahrzeug.

8:35 Uhr: François Hollande spricht von einem "terroristischen Charakter"

Gerade hatte Präsident Hollande ein Ende des Ausnahmezustands in Frankreich angekündigt, da erschüttert ein weiterer Anschlag das Land. Hollande spricht von einem "terroristischen Charakter" der Tat und will den Ausnahmezustand verlängern.

8:30 Uhr: Facebook aktiviert Sicherheitscheck nach Anschlag in Nizza

Nizza - Nach dem Anschlag in Nizza können die Menschen in der Region ihren Freunden auf Facebook mitteilen, ob sie in Sicherheit sind. Das Netzwerk aktivierte in der Nacht zum Freitag die entsprechende Funktion, die unter anderem bereits nach der Terrorserie von Paris im vergangenen November im Einsatz war. Unter anderem wies die Präfektur des Departements Var auf den Sicherheitscheck hin, nachdem ein Lastwagen in eine Menschenmenge gerast war.

8:01 Uhr: Angela Merkel äußerst sich zu den Anschlägen in Nizza - "Massenmörderischer Anschlag"

8:06 Uhr: Fahrer in Nizza war nicht als radikalisiert bekannt

Nizza - Der Fahrer des Lastwagens, der in Nizza in eine feiernde Menschenmenge gerast ist, soll nach ersten Erkenntnissen der französischen Polizei nicht als politisch radikalisiert bekannt gewesen sein. Das berichtete der Nachrichtensender BFMTV am Freitag unter Berufung auf Ermittlerkreise. In dem Lastwagen wurden Papiere eines franko-tunesischen Mannes gefunden. Die Behörden versuchen, die Identität des Fahrers festzustellen. Bislang ist bekannt, dass der Mann 1995 in Nizza geboren wurde.

Bei einem Anschlag am französischen Nationalfeiertag sind in der Hafenstadt Nizza mindestens 84 Menschen getötet worden.
Bei einem Anschlag am französischen Nationalfeiertag sind in der Hafenstadt Nizza mindestens 84 Menschen getötet worden.

7:39 Uhr: Frankreichs Innenminister: Mindestens 84 Tote in Nizza

Bei der Attacke mit einem Lastwagen auf Passanten in Nizza sind nach neuen Angaben von Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve mindestens 84 Menschen ums Leben gekommen. 18 Menschen seien sehr schwer verletzt worden, sagte Cazeneuve am Freitagmorgen in Nizza. Zuletzt war von 80 Opfern die Rede gewesen.

Die genaue Zahl der Verletzten konnte am Freitagmorgen noch nicht ermittelt werden.
Die genaue Zahl der Verletzten konnte am Freitagmorgen noch nicht ermittelt werden.

7:30 Uhr: Deutschland steht an der Seite Frankreichs

Nach dem Terroranschlag von Nizza hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Frankreich die volle Solidarität Deutschlands zugesichert. "Deutschland steht im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs", sagte sie am Freitag am Rande des Asem-Gipfels im mongolischen Ulan Bator. "Und ich bin sehr überzeugt, dass trotz aller Schwierigkeiten wir diesen Kampf gewinnen werden."

Alle Teilnehmer des Gipfels seien "vereint in der Fassungslosigkeit über den massenmörderischen Anschlag in Nizza". Sie habe dem französischen Außenminister Jean-Marc Ayrault auf dem Gipfel ihr Mitleid ausgedrückt, sagte Merkel. Frankreich sei am Nationalfeiertag vom Terror getroffen worden, einem Tag, "der ein Tag des Stolzes ist und nun ein Tag der großen Trauer geworden ist".

HINTERGRUND:

In Nizza raste ein Laster in eine Menschenmenge. Es gibt Dutzende Tote.
In Nizza raste ein Laster in eine Menschenmenge. Es gibt Dutzende Tote.

ei einem Anschlag am französischen Nationalfeiertag sind in der Hafenstadt Nizza mindestens 80 Menschen getötet worden.

Zahlreiche weitere wurden nach Angaben von Innenminister Bernard Cazeneuve verletzt, als ein Lastwagen am Donnerstagabend auf einer Strecke von zwei Kilometern durch eine feiernde Menschenmenge auf der berühmten Uferstraße Promenade des Anglais raste.

Medienberichten zufolge brach Panik aus. Polizisten erschossen den Fahrer. Cazeneuve sprach von einem Terroristen, Präsident François Hollande von einem terroristischen Charakter der Tat.

Dem Staatschef zufolge gab es bisher keine Hinweise auf Komplizen. Unter den Toten seien auch Kinder. "Wir müssen alles tun, um die Geißel des Terrorismus zu bekämpfen", sagte er in Paris. Für 9.00 Uhr berief Hollande eine Sitzung des für Sicherheit und Verteidigung zuständigen Kabinetts ein.

Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Weltweit reagierten Politiker bestürzt auf den erneuten Anschlag in dem Land.

In dem Lkw wurden Waffen gefunden.
In dem Lkw wurden Waffen gefunden.

Die Promenade des Anglais ist eine der bekanntesten Flaniermeilen Europas. Der Zeitung "Nice Matin" und dem Regionalpolitiker Christian Estrosi zufolge sollen die Passanten nicht nur umgefahren, sondern auch beschossen worden sein. In Medienberichten hieß es, in dem Lastwagen seien die Ausweispapiere eines 31-jährigen, franko-tunesischen Einwohners von Nizza gefunden worden.

In dem an der Promenade des Anglais gelegenen Luxushotel Negresco wurde ein behelfsmäßiges Lazarett eingerichtet. Das Auswärtige Amt in Berlin riet dringend dazu, den Anweisungen der französischen Sicherheitskräfte Folge zu leisten und sich zur Lageentwicklung über die Medien informiert zu halten.

Hollande kündigte an, dass der seit den Anschlägen vom 13. November geltende Ausnahmezustand, der am 26. Juli beendet werden sollte, um drei weitere Monate verlängert werden soll. Das Parlament solle darüber in der kommenden Woche entscheiden.

Der Moment, als der Lkw in der Hafenstadt Nizza in eine Menschenmenge fährt und mind. 80 Menschen tötet.
Der Moment, als der Lkw in der Hafenstadt Nizza in eine Menschenmenge fährt und mind. 80 Menschen tötet.

"Ganz Frankreich ist vom islamistischen Terrorismus bedroht", sagte der Staatschef. Deswegen sollten zusätzlich Soldaten und Reserven bei den Sicherheitskräften mobilisiert werden. Hollande kündigte eine Verstärkung der französischen Aktivitäten im Irak und in Syrien an. Dort beschießen französische Flugzeuge als Teil der internationalen Koalition Angriffe gegen Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Bundespräsident Joachim Gauck kondolierte Hollande: "Der 14. Juli, der Tag an dem Frankreich seinen Nationalfeiertag begeht, steht für die Werte der französischen Revolution, die auch unsere Werte sind. Ein Angriff auf Frankreich ist deshalb ein Angriff auf die gesamte freie Welt", hieß es in dem Schreiben laut Bundespräsidialamt.

Die Teilnehmer des Asien-Europa-Gipfels (Asem) in der Mongolei gedachten der Opfer in einer Schweigeminute. US-Präsident Barack Obama erklärte: "Wir stehen in Solidarität und Partnerschaft an der Seite Frankreichs, unseres ältesten Alliierten." Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, ordnete Trauerbeflaggung in der Hauptstadt an.

Frankreich war wiederholt Ziel von Anschlägen. Bei islamistischen Attentaten waren im vergangenen Jahr 149 Menschen gestorben, davon 130 bei der Pariser Terrorserie am 13. November 2015 (MOPO24 berichtete).

Fotos: Twitter, imago, dpa, Thomas Tuerpe, Alberto Estevez/dpa

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