Zug in Frankreich entgleist: Mindestens fünf Tote

Die Unglücksstelle aus der Luft aufgenommen.
Die Unglücksstelle aus der Luft aufgenommen.

Straßburg - Die tragischen Ereignisse in Frankreich reißen nicht ab. Nach den Anschlägen am Freitagabend ereignete sich nun auch noch ein Zugunglück in Straßburg. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben.

Das berichten französische Medien unter Berufung auf die Behörden von Straßburg. Wie es zu dem Unfall kam und ob es einen Zusammenhang mit dem Geschehen am Vorabend gibt, ist bisher noch nicht klar.

Demnach handelt es sich um einen Hochgeschwindigkeitszug TGV, der sich auf einer neuen Teststrecke befand. Nördlich der ostfranzösischen Großstadt soll der Zug dann entgleist und eine Brücke hinabgestürzt sein.

Schuld soll eine überhöhte Geschwindigkeit gewesen sein.

Die französische Bahngesellschaft SNCF gab derweil bekannt, dass es sich bei den Opfern, um Techniker handelt.

MOPO24 bleibt dran.

UPDATE 18:15 Uhr: Wie französische Medien unter Berufung auf die Präfektur des Départements Bas-Rhin in Straßburg berichteten, fing der Schnellzug nach dem Umkippen sogar Feuer. Insgesamt waren 50 Techniker an Board.

Das Unglück ereignete sich nahe Eckwersheim auf der neuen Schnellstrecke, die im Frühjahr 2016 in Betrieb gehen soll.

Der Zeitung «Dernières nouvelles d'Alsace» zufolge wurde ein terroristischer Hintergrund ausgeschlossen.

UPDATE 19:30 Uhr: Neuster Stand der Ermittlungen: Die Zahl der Toten ist auf mindestens sieben Personen gestiegen. Die befahrene Schnellstrecke sollte im Frühjahr 2016 in Betrieb genommen werden und die Fahrtzeit zwischen Paris und Straßburg von zwei Stunden 20 Minuten auf eine Stunde und 50 Minuten reduzieren. Auch die Strecken zwischen Paris und deutschen Zielen wie München wären auf dieser Route deutlich schneller zu erreichen.

Der Zug entgleiste und stürzte eine Brücke hinab.
Der Zug entgleiste und stürzte eine Brücke hinab.
Zugunglück in Straßburg.
Zugunglück in Straßburg.

Fotos: dpa, Twitter


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