Schwarzfahrerin rammt Kontrolleur Knie zwischen die Beine und verpasst ihm eine

Statt ihren Ausweis vorzuzeigen, verpasste die Leipzigerin dem LVB-Mitarbeiter eine. (Symbolbild)
Statt ihren Ausweis vorzuzeigen, verpasste die Leipzigerin dem LVB-Mitarbeiter eine. (Symbolbild)  © DPA

Leipzig - Fahrscheinkontrolleure haben einen ganz und gar nicht ungefährlichen Job! Das zeigt dieser neue Fall aus Leipzig-Reudnitz.

Am Donnerstagnachmittag gegen 15.45 Uhr wollten zwei LVB-Mitarbeiter, beide 35 Jahre alt, die Fahrscheine der Insassen eines Busses der Linie 60 in Richtung Lipsiusstraße sehen.

Die Fahrgäste schienen anhand der Uniformen des Mannes und der Frau zu wissen, was auf sie zukommt, denn plötzlich stand eine Frau auf und ging nach hinten, um ihren Fahrschein zu entwerten.

Die LVB-Mitarbeiter sprachen die 49 Jahre alte Leipzigerin daraufhin an und erklärten ihr, dass sie den Fahrschein sofort nach Betreten des Busses hätte entwerten müssen. Da sie das nicht getan hatte, sei sie "schwarz gefahren". Die 35-Jährigen wollten ihren Ausweis sehen. Statt der Aufforderung nachzukommen, diskutierte die Frau lautstark mit den Kontrolleuren.

Erst an der Haltestelle Johannisallee/Ostplatz bekamen die beiden die Schwarzfahrerin aus dem Bus. Doch die Frau zeigte sich noch immer nicht einsichtig. Stattdessen trat sie dem Mann mit ihrem Knie in die Genitalien und verpasste ihm einen Schlag ins Gesicht. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert.

Den Ordnungshütern gegenüber zeigte sich die Unbelehrbare ebenfalls uneinsichtig und aggressiv. Dann zeigte sie eine zerknüllte Kopie ihres Personalausweises vor. Nachdem die Polizisten ihre Arbeit getan hatten, konnte die Frau gehen.


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