Frau erleidet fatalen allergischen Schock durch ungeschützten Sex

Baltimore (USA) - Eine 46-jährige Frau aus den USA wurde mit einem schweren allergischen Schock, den sie beim ungeschützten Sex mit ihrem Mann erlitt, in ein Krankenhaus eingeliefert. Zunächst waren die Ärzte ratlos. Dann die Erkenntnis: Das Sperma war der Auslöser.

Durch das Sperma ihres Mannes erlitt eine 46-jährige Frau einen schweren allergischen Schock und musste ins Krankenhaus.
Durch das Sperma ihres Mannes erlitt eine 46-jährige Frau einen schweren allergischen Schock und musste ins Krankenhaus.  © 123rf/Jaromír Chalabala

Der äußerst ungewöhnliche Fall wurde im "The American Journal of Medicine" veröffentlicht.

Laut des Berichtes wurde die 46-Jährige mit heftigen Symptomen in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie litt unter anderem an Schwindel, Durchfall, Hautrötung, und einem Juckreiz in ihren Handflächen und Fußsohlen.

Die Ärzte vermuteten zunächst, dass die Patientin an einer gefährlichen Sepsis litt und begannen mit einer entsprechenden Therapie mit Antibiotikum. Weitere Tests zeigten aber, dass es sich vielmehr um eine allergische Reaktion handeln musste.

Die Patientin war nämlich gegen Penicillin allergisch. Zwar hatte sie selbst seit ihrer Kindheit keine penicillinhaltigen Medikamente mehr zu sich genommen, ihr Mann allerdings schon.

Der litt zu der Zeit an einer Endokarditis, einer Entzündung der Herzinnenhaut, und nahm das Medikament Nafcillin ein, das Penicillin enthält. Als er dann ungeschützt mit seiner Frau schlief, wurde das Medikament über sein Sperma von seiner Frau aufgenommen und sie erlitt den schweren allergischen Schock.

Sofort reagierten die Ärzte und setzten das zuvor verabreichte Antibiotikum ab. Stattdessen wurde sie mit einem Adrenalin-Pen für den Notfall ausgestattet.

Außerdem erlegten die Ärzte dem Paar ein einwöchiges Sex-Verbot auf, um eine weitere allergische Reaktion zu verhindern.

Nach dem Sex musste die 46-Jährige sofort ins Krankenhaus.
Nach dem Sex musste die 46-Jährige sofort ins Krankenhaus.  © Montage: 123rf/Katarzyna Białasiewicz

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