Frau erfindet Schwangerschaft, bringt Freundin um und klaut dann ihr Baby

Houston (USA) - Manche Geschichten wirken so unrealistisch und schlimm, dass man einfach darauf hofft, aus einem schlechten Traum wieder aufzuwachen. Doch leider hat sich Folgendes wirklich so zugetragen.

Heidi Broussard und ihrer Tochter Margot Carey waren auf einmal verschwunden.
Heidi Broussard und ihrer Tochter Margot Carey waren auf einmal verschwunden.  © Screenshot/Twitter/Austin_Police

Magen Fieramusca und Heidi Broussards lernten sich laut 9News vor rund zehn Jahren kennen.

Die Frauen besuchten gemeinsam das Texas Bible Institute und verstanden sich von Beginn an super.

Im Dezember sollte der Höhepunkt der Freundschaft folgen. Beide waren zur gleichen Zeit schwanger und freuten sich natürlich auf ihre Kinder.

Doch dann der Schock. Kurz nach der Geburt ihres Babys Margot Carey waren Mutter Heidi und das Kind auf einmal spurlos verschwunden.

Unberührt davon lag auch Magen wenig später in den Wehen, so ABC. Nach eigenen Angaben kam sie in ein texanisches Geburtshaus und gebar dort ihr Kind.

Ex-Freund Christopher Green war bei der Geburt nicht dabei und bekam das Kind erst später zu sehen.

Als die Polizei Green ein Bild der vermissten Margot zeigt, fällt das Lügengebilde zusammen

Magen Fieramusca muss sich jetzt vor Gericht verantworten.
Magen Fieramusca muss sich jetzt vor Gericht verantworten.  © Screenshot/Twitter/trixywh

Green, der nach wie vor mit seiner Ex-Freundin zusammenlebte, ahnte natürlich nichts Schlimmes und freute sich über das Kind.

Doch die Freude wurde schlagartig getrübt, als ihm Texas Ranger ein Bild des verschwundenen Babys zeigten: "Das ist das Baby, was bei mir zu Hause lebt."

Nach Informationen von NBC News hieß es später in einer eidesstattlichen Erklärung: "Magen Fieramusca präsentierte Heidi Broussards Neugeborenes ihrem (Ex-)Freund Christopher Green als ihr eigenes."

Die Polizisten machten sich auf den Weg zu Magen und fanden dort Baby Margot Carey.

Zudem wurden sie vom "unverwechselbaren Geruch verwesenden Fleisches" begrüßt, der aus dem Kofferraum ihres Nissan Versa zog. Im Innern lag die erdrosselte Leiche von Heidi.

Die Anwälte von Magen sprechen jedoch von "nichts weiter als bloßen Anschuldigungen" und verlangen die Offenlegung sämtlicher Beweise.

Da das Baby inzwischen zurück bei seinem Papa ist, bleibt nur noch eine wichtige Frage zu klären. Was ist eigentlich aus dem Kind der vermeidlichen Täterin geworden?

Aktuell wird vermutet, dass sie nie schwanger war. Während der gesamten Schwangerschaft hat Christopher Green nicht einmal den bloßen Babybauch gesehen. Zudem kann sich Fieramusca nicht an den Namen der Geburtsklinik erinnern.

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