"Das war meine Schuld": Frau wird im Urlaub fast zu Tode geprügelt und lebendig begraben

Delaware/Punta Cana - Eigentlich wollte Tammy Lawrence-Daley Anfang Januar einen erholsamen Urlaub mit ihrem Mann Christopher und zwei Freunden in Punta Cana verbringen. Doch der vermeintliche Traumurlaub endete in einem Horror-Szenario.

Die 51-Jährige postete auf Facebook schreckliche Bilder, auf denen sie blutüberströmt im Krankenhaus liegt.
Die 51-Jährige postete auf Facebook schreckliche Bilder, auf denen sie blutüberströmt im Krankenhaus liegt.  © Screenshot/Facebook/Tammy Lawrence-Daley

Wie 51-Jährige auf Facebook schrieb, hatte sie gerade das Hotelzimmer verlassen, um Essen für sich und ihren Mann zu holen. "Ich sagte meinem Mann, dass ich nach unten in die Lounge gehen würde, um einen Snack zu holen und wäre in fünf Minuten zurück", so Tammy.

Nachdem sie die Snacks geholt hatte, entschied sich die zweifache Mutter noch kurz an den Strand zu gehen, um ein paar Fotos zu machen. Doch kurz bevor sie das Resort verlassen wollte, nahm sie plötzlich Schritte hinter sich wahr.

Dann begann der pure Albtraum: Jemand griff nach Tammy und schlang seine Arme um sie. Wenig später wurde sie in einen leeren Raum gezogen und beinahe zu Tode geprügelt. "Die nächsten acht Stunden brachten mir Schmerzen und Angst. Ich wurde mehrmals bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt" erzählt die US-Amerikanerin, die gemeinsam mit ihrem Mann in Delaware wohnt.

Tammy wurde während der ganzen Prügelattacken immer wieder bewusstlos, weshalb sie sich nicht an alles erinnern kann. Doch eines ist der Mutter im Kopf geblieben: "Mein Körper wurde eine Betontreppe hinunter gestoßen und landete in einem unterirdischen Abwasserkanal, das ich als 'Loch' bezeichne", erinnert sich die 51-Jährige.

Tammy vor dem blutigen Angriff.
Tammy vor dem blutigen Angriff.  © Screenshot/Facebook/Tammy Lawrence-Daley

Wie durch ein Wunder hat Tammy diesen schweren Angriff überlebt. Wer sie gefunden hat und wie sie in die Klinik kam, weiß sie nicht. Wie sie der Zeitschrift "People" erzählt, verbrachte die zweifache Mutter fünf Tage im Krankenhaus in Punta Cana, in dem sie auch operiert wurde. Auf Facebook sind mehrere Bilder zu sehen, wie Tammy übel zugerichtet mit geschlossenen Augen im Krankenbett liegt.

Das Unverständliche ist jedoch, dass sich die 51-Jährige selbst die Schuld für die blutige Attacke gibt: "Das ist meine Schuld, ich habe mich in diese Situation gebracht. Frauen müssen verstehen, dass sie nicht alleine herumlaufen können".

Verantwortung übernimmt das Hotel in der Dominikanischen Republik nicht, wie Tammy schreibt. Der Grund: Die Amerikanerin kann den Angreifer nicht identifizieren. An eines kann sich Tammy aber noch erinnern: Der Unbekannte trug eine Uniform mit dem Logo des Hotels, in dem sie wohnte. Obwohl die Polizei angeblich immer noch in dem Fall ermitteln soll, fehlen eindeutige Beweise.

"Dieser Mann dachte, er hätte mich getötet, aber er scheiterte. Er ist immer noch da draußen und wartet auf sein nächstes Opfer", schreibt sie.

Dann hat Tammy noch eine letzte, wichtige Botschaft an alle Frauen: "Bitte, bitte geht nicht allein. Die Kriminellen werden nicht verfolgt, obwohl Beweise gefunden wurden. Die Opfer erhalten keine Entschädigung für medizinische Versorgung, Schmerzen und Leid und die Hotels haften nicht."


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