Frau fühlt sich nach Baden im Teich krank, dann krabbelt etwas aus ihrem Ohr

Devon - Achtung, jetzt's wird's eklig! Eine Britin berichtet von einer furchtbaren Begegnung mit einem Krabbeltier, dass sich in ihrem Ohr eingenistet hatte.

Vorsicht bei Rascheln im Ohr: Es könnte etwas darin wohnen! (Symbolbild)
Vorsicht bei Rascheln im Ohr: Es könnte etwas darin wohnen! (Symbolbild)  © Helen Ahmad/dpa

Eine kleine Warnung vorweg: Diese Geschichte ist sowohl super kurios als auch ziemlich eklig, falls Ihr keine Spinnen mögt. Also wundert Euch nicht, wenn es Euch gleich am ganzen Körper kribbelt und krabbelt, wenn Ihr weiterlest.

Die britische Journalistin Ros Wynne-Jones berichtet im Daily Mirror von ihrer unheimlichen Begegnung der tierischen Art: Nachdem sie an ihrem Geburtstag am Montag, den 10. August in einem Teich in der englischen Grafschaft Devon eine Runde schwimmen war, fühlte sie sich kränklich.

Aus irgendeinem Grund war ihr übel und sie hatte Ohrenschmerzen. Die Beschwerden wollten selbst an den nächsten Tagen einfach nicht weggehen. 

Am Donnerstag fuhr sie dann mit Freunden durch die Hügellandschaft von Dartmoor. Wegen der Höhenunterschiede änderte sich der Druck in ihren Ohren - und dadurch wurden die Schmerzen erst so richtig schlimm.

"Mein Ohr hat angefangen zu pochen, zu knacken, zu pfeifen und ich hatte ein Gefühl, das ich nur als 'Rascheln' beschreiben kann",  schreibt die Journalistin auf Twitter. Ihr wurde so schwindelig, dass sie aus dem Auto aussteigen musste und dann geschah es:

"Ich fühlte etwas aus meinem Ohr aufsteigen. Ich dachte erst, es wäre Ohrenschmalz. Aber nein! Es bewegte sich und seine Beine strampelten noch. Es war eine Spinne! Und keine kleine, sondern eine mit dickem Körper!"

Sind noch Spinnen-Eier im Ohr?

Wie sie nachträglich durch eine Internetrecherche herausfand, handelte es sich offenbar um eine Wasserspinne, die ihre Netze in Teichen ohne Strömung direkt unter der Wasseroberfläche erbaut.

Immerhin war das Ungeziefer nun aus ihrem Kopf draußen und zunächst ging es Ros gut. Nach ein paar Stunden fühlte sie sich aber schon wieder furchtbar.

Deshalb riet der Notruf ihr, die Notaufnahme eines Krankenhauses aufzusuchen. Ein Arzt sollte mal lieber untersuchen, ob sich nicht noch "Eier oder Beine" der Spinne in ihrem Ohr befinden würden.

Egal wie groß oder klein, dick oder dünn: Eine Spinne will wohl wirklich niemand in seinem Ohr haben.
Egal wie groß oder klein, dick oder dünn: Eine Spinne will wohl wirklich niemand in seinem Ohr haben.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Spinnenbesuch verursacht Infektion des Innenohrs

Der Doktor hätte aufgrund der Vorgeschichte auch etwas Schiss gehabt, seinen Ohrenspiegel zu zücken und nachzuschauen. Zum Glück hat er dann keine arachnoide Überreste mehr in ihrem Ohr gefunden.

Die Diagnose lautete letzten Endes "Infektion des Innenohrs" und die Britin muss nun jede Menge Antibiotikum-Tropfen nehmen. 

Aber ansonsten ist sie mit dem Schrecken und einer eklig-irren Geschichte davon gekommen.

Titelfoto: Helen Ahmad/dpa und Mrs.Saengdao Srisupha/123rf

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