Frau will schwimmen gehen und bezahlt es fast mit ihrem Leben

Saalfeld - Der Schwimmausflug einer 54-Jährigen wäre ihr am Samstag fast zum tödlichen Verhängnis geworden, ihr Leben hat sie nur dem schnellen Einsatz der Rettungskräfte zu verdanken.

Die Frau schwamm im See, wurde dann abgetrieben. (Symbolbild)
Die Frau schwamm im See, wurde dann abgetrieben. (Symbolbild)  © DPA

Wie die Polizei am Montag mitteilt, gab es am Samstag bei Saalthal Hohenwarte die Meldung über eine vermisste Schwimmerin im See.

200 Meter habe sich die Frau vom Ufer entfernt, sei dann plötzlich aus dem Sichtfeld verschwunden.

"Zur Suche nach der Frau wurden sofort mehrere Streifenwagen entsendet, der Polizeihubschrauber angefordert, sowie Feuerwehren und die Wasserwacht Linkenmühle alarmiert und angefordert", so ein Polizeisprecher.

Andere Bootsfahrer berichteten, dass sich die Frau 300 Meter weit ins Wasser gewagt hatte, die Rettungskräfte suchten in diesem Bereich nach ihr und wurden tatsächlich fündig! Völlig entkräftet schwamm die Frau im Wasser, war unterkühlt und hatte Kreislaufprobleme.

"Vermutlich hatte die Dame ihre eigenen Kräfte selbst überschätzt und kam zudem noch durch starken Wind von ihrer eigentlichen Schwimmroute ab", heißt es von der Polizei weiter.

Dass ihr der Ausflug nicht zum Verhängnis wurde, hat sie damit nur den schnellen Fahndungsmaßnahmen zu verdanken. Nach ihrer Rettung wurde sie in ein Krankenhaus gebracht, um dort behandelt zu werden.

Unter anderem die Wasserwacht war im Einsatz, um die Frau zu finden. (Symbolbild)
Unter anderem die Wasserwacht war im Einsatz, um die Frau zu finden. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

Mehr zum Thema Thüringen Crime:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0