Frau nach Discobesuch von drei Männern sexuell belästigt

Die Chemnitzerin (18) wurde nach dem Besuch des Flowpows sexuell belästigt.
Die Chemnitzerin (18) wurde nach dem Besuch des Flowpows sexuell belästigt.

Chemnitz - Für eine 18 Jahre alte Chemnitzerin endete die Partynacht jäh: Als sie auf dem Weg vom Szenelokal "Flowpo" im Terminal 3 zur Zentralhaltestelle war, wurde sie laut Polizei von drei Männern festgehalten und bedrängt. Nun wird ermittelt.

"Ich war mit meinen beiden Freunden bereits auf dem Heimweg, als mir auffiel, dass ich die Mütze meiner Freundin verloren hatte, die ich in meiner Tasche aufbewahren sollte", sagte sie am Abend gegenüber MOPO24.

"Das war gegen 5.45 Uhr. Daraufhin bin ich zurück zum Flowpo. Da ist mir bereits eine Gruppe von rund zehn Männern aufgefallen. Ich konnte ihnen aber ausweichen. Als ich die Mütze dort nicht fand, bin ich die Treppen Richtung Mercure Hotel runter und auf die andere Straßenseite. Dort hab ich mich hingesetzt."

Was dann passierte, beschreibt die 18-Jährige mit zittriger Stimme. "Drei südländisch aussehende Männer kamen auf mich zu, zwei hielten mich fest, einer begrapschte mich. Ich konnte mich irgendwann losreißen, bin Richtung Zenti gerannt."

Die Männer hätten sie verfolgt. An der Zentralhaltestelle traf die junge Frau wieder auf ihre Freunde, die riefen die Polizei.

Die Polizei bestätigt die Ermittlungen gegen die drei Männer aus Mosambik, die keine Asylbewerber sind.

"Einer der Bekannten (23) war den drei Männern bis zu einem Taxistand gefolgt, wo sie in ein Taxi stiegen. Der 23-Jährige machte den Taxifahrer auf die Situation aufmerksam und über ihn erfuhren die herbeigerufenen Polizisten wenig später telefonisch, wo die Unbekannten ausgestiegen waren.Die drei Verdächtigen (20, 21, 22) konnten daraufhin in der Leipziger Straße von der Polizei gestellt und vorläufig festgenommen werden. Sie befinden sich gegenwärtig im Gewahrsam der Polizei.Die Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung dauern an."

Die 18-Jährige kam zur Untersuchung ins Krankenhaus, befindet sich mittlerweile aber wieder zu Hause.

Foto: Heinz Patzig (1)


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