Frau schlägt Kiffer in S-Bahn den Joint aus dem Mund! Der zückt ein Messer

Ein Frau wird in einer S-Bahn mit einem Messer bedroht. (Symbolbild)
Ein Frau wird in einer S-Bahn mit einem Messer bedroht. (Symbolbild)  © Andreas Gebert/dpa

Berlin - Unglaublicher Zwischenfall in einer S-Bahn am Montagnachmittag. Und das nur, weil sich eine Frau zu Recht von einem Raucher belästigt fühlte.

Eine Frau stieg gegen 17 Uhr in die S1, setzte sich zu einem 26-jährigen Deutschen in die Sitzgruppe.

Zwischen den S-Bahnhöfen Feuerbachstraße und Rathaus Steglitz passierte es: Der Kiffer zündete sich in der Bahn einen Joint an!

Als er das Bitten der unbekannten Frau, das Rauchen zu unterlassen, ignorierte und weiter qualmte, schlug sie ihm mit einer Zeitung den Joint aus dem Mund!

Daraufhin zückte der Mann ein Multitool-Messer aus der Jacke, stand auf und bedrohte die resolute Passiv-Raucherin damit.

Der 26-Jährige rauchte in der S-Bahn einen Joint.
Der 26-Jährige rauchte in der S-Bahn einen Joint.  © dpa (Symbolbild)

Mehrere Zeugen beobachteten den Vorfall und alarmierten sofort die Polizei.

Am S-Bahnhof Rathaus Steglitz verließ der Kiffer den Zug und stieg kurz darauf in eine am anderen Gleis bereitstehende S-Bahn.

Ein aufmerksamer Mitfahrer folgte ihm jedoch, informierte die Polizei und ermöglichte so die Festnahme des Täters.

Schließlich nahmen Bundespolizisten den wohnungslosen und polizeibekannten Mann fest und brachten ihn zur weiteren Bearbeitung in die Dienststelle. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten das Multitool-Messer und eine geringe Menge einer betäubungsmittelähnlichen Substanz.

Jetzt erwartet ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Merkwürdig: Das mit dem Messer bedrohte Opfer machte sich aus dem Staub und wird jetzt von der Polizei dringend gesucht.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Identität der Unbekannten geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden.

Hinweise nehmen die Bundespolizeiinspektion Ostbahnhof unter der Rufnummer 030/2977790, kostenlose Hotline der Bundespolizei 0800/6888-000 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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