Dreifache Mutter stirbt, nachdem sie 11 Stunden in der Notaufnahme warten musste

New Brunswick (Kanada) - Eine Frau aus Kanada soll gestorben sein, nachdem sie elf Stunden lang in der Notaufnahme auf eine Behandlung gewartet hat.

Die Frau soll elf Stunden lang in der Notaufnahme gesessen haben. (Symbolbild)
Die Frau soll elf Stunden lang in der Notaufnahme gesessen haben. (Symbolbild)  © 123RF

Die 58-jährige Marianne Porter war ins "Moncton Hospital" gefahren, weil sie befürchtete, dass sie einen Leistenbruch erlitten hatte.

Doch die Notaufnahme war dermaßen überfüllt, dass sich zunächst kein Arzt um die Kanadierin kümmern konnte. "Es fiel ihr schwer zu atmen, sie fühlte sich sichtlich unwohl und konnte nicht aufstehen, nichts essen", erklärt Mariannes Schwester laut Yahoo 7 News.

Frau Bordage war es auch, die den Moment aufzeichnete, als die 58-Jährige mit Horror-Schmerzen zu kämpfen hatte.

Als die 58-Jährige nach insgesamt elf Stunden schließlich dran kam und untersucht wurde, war es bereits zu spät.

Die dreifache Mutter litt nämlich in Wahrheit nicht an einem Leistenbruch, sondern unter akutem Nierenversagen.

Obwohl die Ärzte alles taten, um die Frau zu retten, starb sie nur wenige Stunden später.

Dr. Serge Melanson, der Präsident der New Brunswick Medical Society, erklärt, dass es ein großes Problem mit überfüllten Wartezimmern in Krankenhäusern gibt. Desweiteren stößt das medizinische Personal oft völlig an seine Grenzen.

"Ich denke, das ist ein klares Beispiel dafür, dass die Realität, in der wir leben, mit echten menschlichen Kosten verbunden ist", so Melanson traurig.

Titelfoto: 123RF

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