Frau wird brutal ausgeraubt, doch dann trifft sie ihren Peiniger im Bus wieder

Mit Aufnahmen aus der Überwachungskamera des Busses soll der Tatverdächtige ermittelt werden.
Mit Aufnahmen aus der Überwachungskamera des Busses soll der Tatverdächtige ermittelt werden.  © Polizei Berlin

Berlin – Eine 21-jährige Frau ist gegen 21 Uhr auf dem Heimweg. Als sie ihr Haus auf der Fritz-Werner-Straße in Mariendorf betritt, versucht ihre ein Mann, der sie anscheinend verfolgt hat, die Tasche zu entreißen.

Doch die Frau hält sie fest, wehrt sich nach Leibeskräften und ruft laut um Hilfe.

Daraufhin prügelt der Angreifer auf sie ein, zerrt sie in den Hausflur und drückt sie dort zu Boden. Auch als sie auf die Treppenstufen prallt, hört er nicht auf, sie zu schlagen.

Schließlich gelingt es ihm, ihr die Tasche zu entreißen. Mit seiner Beute rennt er davon.

Womit er nicht gerechnet hat: Nur einen Tag nach dem Überfall erkennt die junge Frau ihren Peiniger in einem Bus der Linie 277 wieder. Sie alarmiert die Polizei. Die Ermittler sichern die Aufnahmen aus der Überwachungskamera und fragen jetzt: Wer kann Hinweise zu dem Tatverdächtigen und seinem Aufenthaltsort geben?

"Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • 25 - 30 Jahre alt
  • ca. 175 cm groß
  • schlanke, schmale Statur
  • schwarze kurze Haare und dunkle Augen
  • graues T-Shirt mit weißem Aufdruck eines Frauengesäßes
  • blau-graue, ausgewaschene Jeans
  • schwarze Nike-Schuhe mit weißer Sohle

Zeugen, die Angaben zur Person oder seinem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 030/4664 473113 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

Titelfoto: Polizei Berlin