Mann erschlägt Frau mit Zaunpfahl: Diese Strafe bekommt er

Kiel - Für den gewaltsamen Tod seiner Ehefrau ist ein 48-Jähriger aus Schackendorf bei Bad Segeberg zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.

Das Gericht hat den 48 Jahre alten Mann (vorne) wegen der Tötung seiner Frau verurteilt.
Das Gericht hat den 48 Jahre alten Mann (vorne) wegen der Tötung seiner Frau verurteilt.  © dpa/Carsten Rehder
In dem Indizienprozess sah es das Kieler Landgericht am Dienstag als erwiesen an, dass der Mann die 34-Jährige im November 2017 mit einem Zaunpfahl erschlagen hatte.

Der Angeklagte war schnell ins Visier der Ermittler geraten, hatte die Tat aber bis zuletzt bestritten (TAG24 berichtete).

Das Gericht blieb mit dem Schuldspruch unter dem Strafantrag von Staatsanwaltschaft und Nebenklage, die lebenslang gefordert hatten.

Die Verteidigung, die mit immer neuen Beweisanträgen vergebens einen Freispruch beantragt hatte (TAG24 berichtete), kündigte im Fall einer Verurteilung bereits Revision an.

Die Anklage ging von Mord aus niedrigen Beweggründen aus.

Nach dem Verbrechen täuschte der Ehemann demnach ein Sexualdelikt vor und ließ die Leiche seiner Frau halb entkleidet auf einem Weg liegen.

Die Mutter eines inzwischen vierjährigen Sohnes starb an einem Schädel-Hirn-Trauma.

Die Verteidigung hatte in dem Prozess auch einen möglichen anderen Mann als Täter ins Spiel gebracht, dessen DNA-Spuren an dem Zaunpfahl sichergestellt wurden (TAG24 berichtete). Beweisen ließ sich dies allerdings nicht.

Titelfoto: dpa/Carsten Rehder

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