Freundin verrät: So feiert Daniela Büchner das erste Weihnachten ohne Malle-Jens Top Irak ruft nach Deutschland geflüchtete Landsleute zur Rückkehr auf Top Wer eine alte Soundanlage hat, kann bis zu 500 Euro absahnen! 1.898 Anzeige So lief Stephanie Stumphs letzter Riverboat-Auftritt Top Bist Du der neue Mitarbeiter für diese Firma in Frankfurt? 1.518 Anzeige
2.092

Immer weniger Frauenärzte wollen Abtreibungen durchführen

Generationenwechsel und öffentliche Brandmarkung sind Gründe

Der Verband pro familia sieht das Innenministerium in der Pflicht: Es wird für Frauen immer schwieriger einen Arzt für eine Abtreibung zu finden.

Mannheim/Stuttgart - Ein Generationswechsel bei den Gynäkologen erschwert Frauen die Suche nach Ärzten, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Der Verband pro familia sieht das Sozialministerium in der Pflicht, Abhilfe zu schaffen.

Für Frauen in Not wird es immer schwieriger einen Arzt für einen Schwangerschaftsabbruch zu finden. (Symbolbild)
Für Frauen in Not wird es immer schwieriger einen Arzt für einen Schwangerschaftsabbruch zu finden. (Symbolbild)

Für Frauen im Südwesten wird es nach Angaben der Beratungsorganisation pro familia immer schwieriger, Schwangerschaftsabbrüche vornehmen zu lassen. "Im Vergleich zur Situation vor zehn Jahren gibt es deutlich weniger Möglichkeiten und die Lage wird sich verschärfen, weil viele ältere Ärzte in den Ruhestand gehen", sagt Gudrun Christ, Geschäftsführerin des Stuttgarter Landesverbandes, der Deutschen Presse-Agentur.

Nach grober Schätzung gebe es 70 Ärzte und Operationszentren im Land, die Abbrüche vornehmen. Darüber hinaus seien einige wenige Mediziner nur bei eigenen Patientinnen zu dem Eingriff bereit.

Die AOK Baden-Württemberg hat für 2017 rund 500 Ärzte und eine zweistellige Zahl von Kliniken ermittelt, die Abtreibungen bei Patientinnen aus Baden-Württemberg abgerechnet haben. "Das liegt weit über allem, was wir wissen", sagt Christ.

Laut AOK sind in der Erhebung allerdings auch Ärzte eingeschlossen, die in einem anderen Bundesland Frauen aus dem Südwesten behandelten oder nur die Nachversorgung übernahmen. Das Sozialministerium hatte mit den Zahlen der Krankenkasse operiert.

Viele Mediziner finden keinen Nachfolger oder werden abgeschreckt. (Symbolbild)
Viele Mediziner finden keinen Nachfolger oder werden abgeschreckt. (Symbolbild)

Auch die Sozialpolitikerin der SPD im Landtag, Sabine Wölfle, hält diese Zahlen für unrealistisch. Wenn sich Frauen in Not für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden, müsse ihnen der Zugang zu kompetenten Ärzten ohne große Wartezeiten verschafft werden, sagte sie. Wölfle bringt das Thema an diesem Donnerstag in den Sozialausschuss des Landtags ein.

Das Sozialministerium hat nach eigenen Angaben auf Engpässe stets reagiert und mit der Kassenärztlichen Vereinigung und/oder Krankenhäusern Lösungen gefunden. Minister Mann Lucha (Grüne) will aber eine eigene Befragung dazu starten. "Betroffenen Frauen in dieser schwierigen Situation müsse geholfen werden", sagte er.

Aus Sicht von pro familia führt der Mangel zu weißen Flecken in der Versorgung, etwa im Hohenlohischen und im Rems-Murr-Kreis. Auch in der Landeshauptstadt Stuttgart sei die Versorgung nicht mehr optimal. In Südbaden werde ein OP-Zentrum voraussichtlich in Kürze schließen. Einzig in Mannheim sei die Versorgung richtig gut. Die Entwicklung fordere den Frauen immer längere Wege ab. Nur neun kommunale Kliniken halten nach Christs Worten ein entsprechendes Angebot vor.

Rund 9500 Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg wurden im Jahr 2017 gemeldet. Das sind laut Statistischem Landesamt 1,6 Prozent weniger als 2016; bei Minderjährigen hat sich die Zahl um elf Prozent auf 243 reduziert.

Die schwindende Bereitschaft der Ärzte, Abtreibungen durchzuführen, hat nach Beobachtung von pro familia mehrere Gründe. So fänden viele Mediziner keinen Nachfolger, der das Angebot aufrechterhält. Zudem erfordere der operative Abbruch steigenden Aufwand und könne so nicht mehr kostendeckend durchgeführt werden. Der medikamentöse Abbruch koste zwar nicht mehr. Aber während der zwei Tage, über den er sich hinziehe, muss der Arzt für die Patientin stets erreichbar bleiben. Das schrecke viele Mediziner ab.

Hinzu kommt das Risiko öffentlicher Brandmarkung durch Abtreibungsgegner. So sei eine Praxis in Pforzheim dieses Jahr bereits zwei Mal 40 Tage lang von Fundamentalisten belagert worden.

Fotos: 123RF, DPA

Ex-Butler von Lady Di warnt Meghan Markle: "Bleib in Harrys Nähe!" Top Drama auf der Bundesstraße! Zweijähriges Kind verliert Eltern Top Brandanschlag auf Flüchtlingsheim: Ex-NPD-Politiker bleibt in Haft Neu "Öffnet Hintertür für Migranten": Tschechien und Ungarn lehnen Flüchtlingspakt der UN ab Neu Jetzt mitmachen und gewinnen: REWE verlost jeden Tag neue Gutscheine 9.084 Anzeige Kann der Bachelor mit dieser Powerfrau mithalten? Neu Panzerfahrzeug für 1,2 Millionen: Erster "Survivor R" in NRW zum Einsatz bereit Neu Egal, worauf Du stehst: So nimmt Dein Sexleben richtig Fahrt auf 14.188 Anzeige Sechs Tote und viele Verletzte bei Feuer in Krankenhaus Neu Panda-Fahrer (23) flüchtet vor Polizei und kracht in Streifenwagen Neu Mitarbeiter verstoßen gegen Vorschriften und lösen Feuer aus: 11 Tote! Neu Raumfahrtmission zum Merkur läuft voll nach Plan Neu Nach Ausschreitungen in Dortmund: Harte Geldstrafe für Hertha Neu
Willi und Jasmin Herren nach Suff-Schlägen: So war es wirklich Neu Mann entdeckt unglaublichen Besuch im Vorgarten Neu Radler (80) totgefahren: Geldstrafe für Lasterfahrer Neu Kapitän Gentner tritt nach Tod seines Vaters Auswärtsspiel an Neu
Schwerer Unfall: Nach Tod des Pferdes verstirbt auch Kutscher Neu Skrupellos und grausam: Demenzkranker Mann ausgetrickst und an Dusche gekettet Neu Bauarbeiter bekommt Schock seines Lebens, als er auf Bagger-Schaufel schaut Neu Vater ist stinksauer, als er sieht, was sein Sohn (4) im Adventskalender hat Neu Mann schüttet Schnee auf das Auto seines Nachbarn, dann kommt es noch wilder Neu 24-Jähriger nickt am Steuer ein und knallt gegen Laster: Seine Mitfahrer müssen dafür zahlen 2.570 Samantha Markle lästert wieder: Was Meghan diesmal falsch gemacht hat 405 Brutaler Raubmord: "Froschbande" muss lebenslang in den Knast 129 Betrunkene Frau verirrt sich in Hotel-Kühlschrank und erfriert 1.134 Kannibalen-Pärchen verarbeitet Frauen zu Pastete und verkauft diese 1.851 Was ist das? Spaziergänger findet merkwürdiges Tier an der Ostsee! 1.741 Spektakulär! Höchste Klatsche der Geschichte für Rapid: Austria mit Kantersieg! 701 Straßburger Anschlag: Verdächtiger soll in U-Haft! 497 Schock! Dieser "In aller Freundschaft"-Star verlässt "die jungen Ärzte" 1.378 Hammer-Duell in der Champions League! Bayern trifft auf Klopp 829 Update Peinliche Panne: Polizei sucht mit falschem Foto nach Betrüger 687 Horror-Sturz bei Weltcup-Abfahrt: So steht es um den Schweizer Ski-Star 1.135 Deutsche Umwelthilfe reicht Klagen für "Saubere Luft" ein 634 Navi lotst Urlauber mitten auf die Skipiste 1.427 Bis zu 5000 Euro Belohnung! Polizei sucht Zeugen von homophober Messerattacke 193 Prozess gegen Frauke Petry wegen Steuerhinterziehung ausgesetzt 1.239 Millionenschaden: Verwirrter Patient steckt Matratze in Krankenhaus in Brand 1.350 90.000 Euro! Besitzer des Terror-Lkws von Berlin auf Schaden sitzen gelassen 4.176 Dank und Hass: So reagiert die Bevölkerung auf die Messerattacke von Nürnberg 1.614 Staatsanwaltschaft Chemnitz leitet Ermittlungen gegen Höcke ein 1.284 Mit 91 Jahren bei Bares für Rares: Er locht noch wöchentlich ein! 3.343 +++ Hammerlose für die deutschen Vereine in der K.-o.-Runde! +++ 2.658 Dreijährige wird vergewaltigt und kämpft um ihr Leben 12.714 Rechtsradikales Netzwerk bei der Polizei? LKA ermittelt 864 Update Jessi Cooper und Schwiegermama Marion über Brüste und Spieleabend 867 Vierjährige beim Spielen von Fernseher getötet 2.900 Hoch hinaus: Zu Weihnachten soll die Zugspitzbahn wieder fahren! 43