Lehrerin verhaftet, weil sie Minderjährige als Sexsklavin verkaufen wollte

Freestone County - Als Lehrerin und Mutter hat Amber Michelle Parker stetig Kinder um sich. Seit 2016 ist sie in ihrer Schule für eine achte Klasse verantwortlich.

Amber Michelle Parker wurde von der Polizei festgenommen.
Amber Michelle Parker wurde von der Polizei festgenommen.  © Screenshot Twitter / FREESTONE COUNTY SHERIFFS DEP

Das spricht alles dafür, dass die 37-Jährige eigentlich einen guten Draht zu Jugendlichen haben sollte. Doch was jetzt über die Frau ans Tageslicht kam, macht absolut fassungslos.

Wie "Fort Worth Star-Telegram" berichtet, wurde die Frau am 2. Januar festgenommen. Sie hatte versucht, ein minderjähriges Mädchen als Sklavin nach Afrika zu verkaufen, wo sie vor allen Dingen vergewaltigt worden wäre.

In welcher Verbindung die Täterin zu dem Opfer stand, gaben die Ermittler zunächst nicht an. Fakt ist: Sie pflegte bereits gute Kontakte nach Marokko. Parker reiste Ende Dezember allein in das Land, um das Mädchen an Interessenten zu vermitteln und den Preis hochzutreiben.

Besonders auf Facebook hatte sie dafür Kontakt zu verschiedenen Männern, denen sie Fotos der Jugendlichen in Unterwäsche und mit nackten Brüsten schickte. Sie gab zudem an, dass das Mädchen noch Jungfrau sei. Das sollte den Preis noch weiter in die Höhe treiben.

Am 1. Januar kehrte die Frau in die USA zurück. Einen Tag später fassten sie die Ermittler. „Es ist eine heimtückische Geschichte und der schlimmste Fall von Menschenhandel, den es gibt“, sagte Parnell McNamara, County Sheriff im texanischen Bezirk McClennan in einem Interview. Demnach wurde bereits seit Monaten gegen die Frau ermittelt - erst jetzt reichte offenbar die Beweislage, um die Lehrerin hinter Gittern zu bringen.

Amber Michelle Parker wurde zur Verwahrung ins Bezirksgefängnis Freestone gebracht. Dort sollen nun die restlichen Details des grauenhaften Plans ermittelt werden. Der Fall konnte glücklicherweise aufgeklärt werden, bevor das Mädchen verkauft werden konnte.

Von der Schule, in der Parker unterrichtete, wurde sie umgehend suspendiert. In einer Mitteilung heißt es: "Die Sicherheit der Studenten hat für Mexia ISD oberste Priorität. Wir nehmen die Vorwürfe ernst und werden eng mit unseren Partnern bei der Strafverfolgung zusammenarbeiten. Der Distrikt überwacht die Situation weiterhin und ist der Ansicht, dass keine Studenten der Mexia Junior High jemals in Gefahr waren. “

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0