Kriegsschiff kehrt von "politisch hochbrisantem Einsatz" zurück

Wilhelmshaven - Nach mehr als fünf Monaten auf See ist die Fregatte "Hessen" am Samstag aus dem Mittelmeer nach Wilhelmshaven zurückgekehrt.

Auf dem Mittelmeer unterstützte die "Hessen" die Küstenwache und Frontex.
Auf dem Mittelmeer unterstützte die "Hessen" die Küstenwache und Frontex.  © Marine/Tanja Wendt

Schaulustige und Familienmitglieder der Besatzung verfolgten das Einlaufen des 143 Meter langen Marineschiffs.

Die "Hessen" hatte ihren Heimatstützpunkt im April für einen Einsatz in der Ägäis verlassen.

Dort unterstützen Nato-Partner seit 2016 die griechische und türkische Küstenwache sowie die europäische Grenzschutzagentur Frontex.

Ziel war, den Informationsaustausch und die Reaktionszeiten zu verbessern, damit nationale Behörden besser gegen Schlepper und ihre Netzwerke vorgehen können.

Kapitän Oliver Pfennig sprach von einem "politisch hochbrisanten Einsatz".

Die "Hessen" habe ihre Qualitäten als Führungsschiff und als Einheit der schnellen Nato-Einsatzkräfte unter Beweis stellen können, sagte der Fregattenkapitän.

Während des Einsatzes legte die Hessen mehr als 31.872 Seemeilen (59 000 Kilometer) zurück.

Die Fregatten sind die größten Kriegsschiffe der Deutschen Marine.

Die Fregatte "Hessen" kehrt nach Wilhelmshaven zurück. (Archivbild)
Die Fregatte "Hessen" kehrt nach Wilhelmshaven zurück. (Archivbild)  © dpa/Mohssen Assanimoghaddam

Titelfoto: Marine/Tanja Wendt


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