Freiberger CDU-Politiker schließt Koalition mit AfD nicht aus

Der Freiberger CDU-Politiker ist offen für eine Koalition mit der AfD.
Der Freiberger CDU-Politiker ist offen für eine Koalition mit der AfD.  © DPA/Eckardt Mildner

Freiberg - Der Freiberger Bau-Bürgermeister Holger Reuter (61) schließt die Annäherung an die AfD nicht aus. Dafür müsse sich die Partei allerdings stabilisieren.

Wie der MDR am Donnerstagmorgen berichtet, könne sich der Freiberger CDU-Politiker auf lange Sicht eine Koalition vorstellen. Damit das funktioniert, solle die AfD zu einer Politik kommen, "die dem Bürger auch wirklich Wege zeigt, wie es besser werden kann", so Reuter gegenüber dem MDR.

Desweiteren fordert der Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen dass sich seine Partei verändert: "Die Vorsitzende der CDU soll den Weg frei machen für eine Erneuerung der Partei." Gemeint ist Angela Merkel (63).

Als Stanislaw Tillich sein Amt als Ministerpräsident abgab, dachte Reuter demnach: "Es ist der falsche Rücktritt. Eigentlich muss die Bundesvorsitzende zurücktreten." Merkel soll seiner Ansicht nach den Weg frei machen. Deshalb müsse sie zurücktreten.

Die Bundeskanzlerin wäre dafür verantwortlich, dass es in der CDU an innerparteilicher Demokratie fehle, so der 61-Jährige. "Weil oben nach unten völlig den Kontakt verloren hat."

Titelfoto: DPA/Eckardt Mildner


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