Museum hofft auf Besucheransturm! Dresdner Mars zurück in Sachsen

Freiberg - Der vor dem Verkauf ins Ausland bewahrte "Mars" von Giambologna ist bis Ende März im sächsischen Freiberg zu sehen. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) präsentieren die wiedergewonnene Bronzestatuette, die der Renaissancebildhauer 1587 Sachsens Kurfürst Christian I. persönlich geschenkt hatte.

Ein Mitarbeiter des Auktionshauses Sotheby's vor der Bronze-Statuette.
Ein Mitarbeiter des Auktionshauses Sotheby's vor der Bronze-Statuette.  © DPA

Dazu werden am Mittwoch auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Ministerpräsident Michael Kretschmer (beide CDU) und Vertreter der Stiftungen erwartet, die die millionenschwere Erwerbung möglich machten.

Besucher können das kostbare Geschenk im Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg vom 24.Januar 2019 bis zum 31. März 2019 bewundern. Anschließend wird die "Mars"-Statue an verschiedenen Orten (Torgau, Chemnitz) ausgestellt.

Geplant ist außerdem, dass der Mars ab Dezember in der wiedereröffneten Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau in Dresden zu sehen sein wird.

Die etwa 40 Zentimeter hohe Skulptur des Kriegsgottes war 1924 mit der "Fürstenabfindung" an die einstigen Sachsen-Herrscher gegangen, die sie verkauften.

Später gelangte die Figur als Geschenk in die Sammlung des Pharmakonzerns Bayer AG (Leverkusen).

Im Sommer 2018 bot das Unternehmen das national wertvolle Kulturgut bei Sotheby's in London zur Auktion an, zog es nach öffentlichem Protest aber zurück und verkaufte es direkt an die SKD.

Mehr zum Thema Sachsen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0