Unglaublich, was diese Sachsen aus Flipcharts gemacht haben

Freiberg - Diese Sachsen sind richtig clever: Statt sperrige Flipcharts mit herumzuschleppen, entwickelten Sanny Reich (30) und seine Mitstreiter ein Flipchart zum Zusammenrollen. Damit starten die Mittelsachsen jetzt richtig durch.

Sanny Reich (30) ist stolz: Er holte ein EXIST-Stipendium nach Freiberg.
Sanny Reich (30) ist stolz: Er holte ein EXIST-Stipendium nach Freiberg.  © Sven Gleisberg

"Jeder kennt Flipcharts und weiß, wie unpraktisch die Dinger beim Transport sind", erklärt Reich. Der Freiberger hielt selber jahrelang Vorträge an der Bergakademie, kam bei den beschwerlichen Transporten mit den sperrigen Tafeln auf die Idee der "Rollo"-Variante.

"Ich habe neun Monate lang dran getüftelt, dann stand das Konzept."

Mit ihrem Startup "SAXEED Inkubator" bewarben sich Reich und seine Kollegen bei einem Wettbewerb des Bundes-Wirtschaftsministeriums. Volltreffer: Die Jury wählte das Trio aus, vergab ein "EXIST"-Stipendium über 30 000 Euro nach Freiberg und finanziert ein Jahr lang drei Vollzeitstellen. Jetzt werden die Pläne für die Markteinführung konkret: "In der zweiten Jahreshälfte wollen wir in den Verkauf gehen."

Das Chart wiegt sieben Kilo, ist rund 80 Zentimeter lang. Mit 700 bis 800 Euro Nettopreis muss man als Käufer rechnen. Und an die Zukunft denken die Tüftler auch:

Mittelfristig wollen sie ein Rollo-Flipchart entwickeln, auf welchem man mittels eines Beamers von allen Orten der Welt aus digital auf das Chart schreiben und zeichnen kann.

Neun Monate lang tüftelten die hellen Köpfe an der Technik, dann war die Neuheit fertig entwickelt.
Neun Monate lang tüftelten die hellen Köpfe an der Technik, dann war die Neuheit fertig entwickelt.  © Sven Gleisberg

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