Kurz nach Sanierung: Vandalismus beim Silbermann-Haus

Schmierereien an Schloss Freudenstein in Freiberg: Weil es sich um linke 
Schriftzüge handelt, ermittelt der Staatsschutz.
Schmierereien an Schloss Freudenstein in Freiberg: Weil es sich um linke Schriftzüge handelt, ermittelt der Staatsschutz.  © Detlev Müller

Freiberg - Frisch saniert und schon beschmiert: Das hergerichtete Silbermann-Haus in Freiberg ist von offenbar linken Vandalen heimgesucht worden. Der Staatsschutz ermittelt.

Schöne Bescherung: Mehrere Schmierereien zierten die Mauern von Schloss Freudenstein und dem Silbermann-Haus.

Dabei handelt es sich laut Polizei um „linksgerichtete Schriftzüge und Aufkleber“. Geschätzter Schaden: 1500 Euro. „Das Dezernat Staatsschutz der Polizeidirektion Chemnitz ermittelt“, so ein Sprecher.

Schloss Freudenstein beherbergt die Ausstellung „Terra Mineralia“.

Das gegenüberliegende Wohnhaus des Orgelbauers Gottfried Silbermann (1683 bis 1753) wurde in sieben Monaten aufwendig saniert und kann seit gestern wieder durch die frühere Tür betreten werden.

Während der Rekonstruktionsarbeiten wurde unter anderem der einst zugemauerte Eingang freigelegt.

In dem 1601 errichteten Haus hat nicht nur die Silbermann-Gesellschaft, sondern auch die Tourist-Information ihr neues Domizil. Wo von 1711 bis zu seinem Tod 1753 der Instrumentenbauer lebte und arbeitete, werden Besucher von Freiberg beraten.

Nach siebenmonatiger Sanierung erstrahlt das Silbermann-Haus in Freiberg in neuem Glanz. 
Bis auf Schmierereien, die gestern auftauchten.
Nach siebenmonatiger Sanierung erstrahlt das Silbermann-Haus in Freiberg in neuem Glanz. Bis auf Schmierereien, die gestern auftauchten.  © Detlev Müller

Titelfoto: Detlev Müller


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