Diskussionen um Solarworld: So will der Freistaat helfen

Wirschaftsminister Martin Dulig (SPD) will den Insolvenzverwalter unterstützen.
Wirschaftsminister Martin Dulig (SPD) will den Insolvenzverwalter unterstützen.  © Norbert Neumann

Freiberg/ Dresden - Der Freistaat Sachsen wird sich nicht an einer Transfergesellschaft für Beschäftigte des insolventen Solartechnik-Herstellers Solarworld beteiligen.

Ein Antrag der Linken auf eine Beteiligung wurde am Donnerstag vom Wirtschaftsausschuss des Landtages in einer Sondersitzung in Dresden abgelehnt.

Die Gründung einer solchen Gesellschaft sei nicht Aufgabe des Freistaates, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). "Das ist ein Instrument der Bundesagentur für Arbeit auf Antrag des Insolvenzverwalters, wenn der sich mit dem Betriebsrat einigt."

Die Gespräche des Insolvenzverwalters mit möglichen Investoren seien ein gutes Zeichen. "Wir sind in Gesprächen mit dem Insolvenzverwalter und stehen ihm natürlich begleitend und unterstützend von Anfang an zur Seite."

Wie geht es am Standort in Freiberg weiter?
Wie geht es am Standort in Freiberg weiter?  © DPA

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