Zehnjähriges Jubiläum: terra mineralia zeigt Sachsens Bergbau-Schätze

Freiberg - Mit der Sonderausstellung "Gesucht und Gefunden. Einzigartige Entdeckungen aus Sachsen" und einem Festakt feiert die TU Freiberg das zehnjährige Bestehen der Mineraliensammlung "terra mineralia".

Zum Jubiläum wird die Sonderschau "Gesucht und gefunden. Einzigartige Entdeckungen aus Sachsen" gezeigt.
Zum Jubiläum wird die Sonderschau "Gesucht und gefunden. Einzigartige Entdeckungen aus Sachsen" gezeigt.  © Kristin Schmidt

"Zehn Jahre nach ihrer Gründung hat sich die Mineraliensammlung im eigens dafür restaurierten Schloss Freudenstein zu einem wahren Publikumsmagnet entwickelt", sagte Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht (60). Eine Million Besucher strömten seit Eröffnung in die Ausstellungen.

Die Dauerausstellung zeigt 3500 Exponate aus aller Welt. Grundlage dafür war die Mineraliensammlung von Erika Pohl-Ströher (1919-2016), die sie der TU Bergakademie 2004 als Dauerleihgabe vermacht hatte.

Von Dienstag an bis zum 25. August werden in der Sonderausstellung "Gesucht und gefunden. Einzigartige Entdeckungen aus Sachsen" 160 Minerale gezeigt. Dabei handelt es sich um die Originale von Erstbeschreibungen aus sechs Jahrhunderten Bergbaugeschichte, die sonst zum größten Teil in den Depots der Bergakademie und der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden lagern.

Von den heute mehr als 5000 weltweit bekannten Mineralen wurden fast 100 in Sachsen, insbesondere im Erzgebirge, entdeckt. Größtes Highlight: Ein sogenannter „Jahrhundertfund“ aus Schneeberg von 1871, bei dem fünf neue Minerale entdeckt wurden.

Die Ausstellung terra mineralia im Schloss Freudenstein feiert ihr 10-Jähriges.
Die Ausstellung terra mineralia im Schloss Freudenstein feiert ihr 10-Jähriges.  © Kristin Schmidt

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