Sächsische Studentin warnt vor Wasserknappheit

Freiberg - Wasser ist kostbar und vielleicht in wenigen Jahrzehnten aufgebraucht.

Im Auftrag des Wassers unterwegs: Studentin Katharina Schmitt-Mücke (27).
Im Auftrag des Wassers unterwegs: Studentin Katharina Schmitt-Mücke (27).  © TU Bergakademie Freiberg

Studentin Katharina Schmitt-Mücke (27) von der TU Freiberg bringt das Thema Wasserknappheit in europäische Schulen. Dafür engagiert sie sich im Projekt "Moment for Water".

"Wasser, das 'blaue Gold des 21. Jahrhunderts', hat mich schon immer fasziniert. Aber es ist nicht überall zu finden. Es gibt nur ein Prozent nutzbaren Wasseranteil vom gesamten Salz- und Süßwasservorkommen der Erde", sagt sie.

Schätzungen zufolge seien die Wasser-Ressourcen bis 2051 aufgebraucht. Darauf will die Studentin der Verfahrenstechnik mit dem Projekt "Moment for Water" aufmerksam machen.

Das Thema bringt sie vor allem in europäische Schulen. Dafür wird beispielsweise in den sich beteiligenden Pilotschulen in Italien, Slowenien, Kroatien, den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz das Wasser für eine Stunde abgestellt.

So könnten Schüler den Wert von Trinkwasser bewusst verstehen. Auch Lehrer werden durch das Projektteam animiert, das Thema im Unterricht stärker in den Fokus zu rücken.

Auf der Erdoberfläche ist viel Wasser zu sehen, aber Trinkwasser ist trotzdem kostbar.
Auf der Erdoberfläche ist viel Wasser zu sehen, aber Trinkwasser ist trotzdem kostbar.  © Leonello Calvetti/123 RF

Titelfoto: TU Bergakademie Freiberg

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