Projekt "LightSax": Studenten erforschen Leichtbau von morgen

Freiberg - Seit Oktober forschen Wissenschaftler der Unis Freiberg, Chemnitz und Dresden gemeinsam im Verbundprojekt "LightSax".

Das Team des Verbundprojekts: Julia Bachmann (TU Freiberg, v.l.), Michael Müller (TU Dresden) Anja Bochmann (TU Chemnitz) und Marie Moses (TU Freiberg).
Das Team des Verbundprojekts: Julia Bachmann (TU Freiberg, v.l.), Michael Müller (TU Dresden) Anja Bochmann (TU Chemnitz) und Marie Moses (TU Freiberg).  © TU Bergakademie Freiberg

Ihr Ziel: Wissenschaft und Wirtschaft enger zusammenbringen, um Sachsen zu einer der weltweit führenden Kompetenzregionen für den Leichtbau zu entwickeln.

"Uns geht es im Prinzip darum, stärkeren wirtschaftlichen Nutzen aus Forschungsergebnissen zu erzielen. Deswegen erarbeiten wir in den kommenden elf Monaten eine Studie, in welcher die Kenntnisse und Potenziale des Leichtbaus in Sachsen zusammengefasst werden", erläutert Marie Moses (26) vom Institut für Metallformung an der TU Freiberg.

Bereits im Sommer 2016 wurde die Leichtbau-Allianz gegründet. "Im ersten Projekt 'Hyb-Crash' haben wir die Unfalleigenschaften im Leichtbau erforscht." Ziel war es, verschiedene Materialien wie Aluminium, Magnesium und Kunststoffe zu verbinden, um das Fahrzeug unfallsicherer zu machen. "Kunststoffe und Metalle zu verbinden, ist gar nicht so einfach."

Die aktuelle Studie soll sich nun an die Wirtschaft richten. "Wir glauben, dass kleine und mittelständische Unternehmen im internationalen Wettbewerb sehr stark sein können." Neben einer Bestandsaufnahme wird eine Potenzial- und Bedarfsanalyse für die zukünftige Entwicklung des Leichtbaus durchgeführt. Daraus soll eine Strategie abgeleitet werden.

Titelfoto: TU Bergakademie Freiberg

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