Messerstecherei unweit vom Weihnachtsmarkt: So geht es dem Opfer

Freiberg - Der 16-Jährige, der Anfang Dezember in Freiberg niedergestochen wurde, schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Polizei sicherte nach der Tat Spuren in der Petersstraße.
Die Polizei sicherte nach der Tat Spuren in der Petersstraße.  © Marcel Schlenkrich

Die Tat passierte am 2. Dezember unweit des Freiberger Weihnachtsmarktes: Der Jugendliche und ein 18 Jahre alter Iraker waren am Fortunabrunnen in der Petersstraße offenbar in Streit geraten, der dann eskalierte.

Der 18-Jährige stach seinen Landsmann nieder und flüchtete. Er wurde rund zwei Stunden nach der Tat festgenommen. Einen Tag später wurde gegen den mutmaßlichen Angreifer Haftbefehl erlassen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt (TAG24 berichtete).

Das Opfer überlebte den Angriff nur dank des schnellen Eingreifens von Ersthelfern. Der junge Mann schwebte lange in Lebensgefahr und ist auch jetzt noch in einem Zustand, der keine Zeugenvernehmung zulasse, so die zuständige Staatsanwaltschaft. Daher sind auch die Hintergründe zu der Auseinandersetzung noch unklar.

Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Die Messerstecherei passierte unweit des Freiberger Weihnachtsmarktes.
Die Messerstecherei passierte unweit des Freiberger Weihnachtsmarktes.  © Marcel Schlenkrich

Titelfoto: Marcel Schlenkrich

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