AfD-Demo nach Gruppen-Vergewaltigung: Familie von Linksradikalen angegriffen?

Freiburg - Auf dem Heimweg von einer AfD-Demonstration ist eine Familie am Montag attackiert worden - mutmaßlich von Linksextremen.

Freiburg am Montagabend: Demonstranten protestieren gegen die AfD-Demo.
Freiburg am Montagabend: Demonstranten protestieren gegen die AfD-Demo.  © DPA

Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen durch bis zu 15 Männer hatte die Alternative für Deutschland am Montagabend eine Demo veranstaltet, die auf dem Rathausplatz endete. Diese hatte auch eine dreiköpfige Familie besucht, so die Polizei.

Gegen 21 Uhr war die Familie auf der Kaiser-Joseph-Straße unterwegs, als eine Personengruppe aus der Löwenstraße gekommen sei. Die Gruppe wurde von den Dreien als "Linksautonome" beschreiben. Beim Zusammentreffen sei die Mutter (48) gegen ein Schaufenster gestoßen worden.

Der 15-jährige Sohn habe einen Schlag auf seine Hand erhalten. Er vermutet laut Polizei, dass dabei ein Stock oder eine Stange verwendet wurde. Die mutmaßlichen Linken seien dann schnell weiter gezogen und hätte anschließend weitere Leute geschlagen.

Der Sohn klagte über Verletzungen am Handgelenk, seine Mutter habe Schmerzen am Rücken.

Ein Täter wurden folgendermaßen beschrieben:

  • vermutlich Deutscher
  • kurze blonde Haare, etwa 3 bis 4 Zentimeter lang
  • ungepflegtes Erscheinungsbild
  • rund 1,80 Meter groß
  • blau-grüne Augen
  • unauffällige Statur
  • trug einen grauen Kapuzenpullover ohne Aufdruck, eine blaue Jeans und schwarze Straßenschuhe sowie Schlupfschal über dem Gesicht (vermutlich grünlich)
  • zur Tatwaffe gibt es keine konkreten Beschreibungen.

Nach der Attacke sucht die Polizei Zeugen. Vor allem auch weitere mögliche Opfer der Schläger. Bislang habe sich außer der Familie noch niemand gemeldet, so ein Polizeisprecher gegenüber TAG24. Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 0761/882-5777 entgegen.

Titelfoto: DPA

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