Bayern-Sieg in der Nachspielzeit: Joker trifft gegen starken SC Freiburg

Freiburg - Der FC Bayern gewinnt beim SC Freiburg durch zwei Treffer in der Nachspielzeit. Der Sport-Club war sehr stark aufgetreten und hätte am Ende mindestens einen Punkt verdient gehabt. Trotz eines durchwachsenen Auftritts siegen die Münchner mit 3:1 (1:0).

Hansi Flick (l) und Christian Streich begrüßten einander vor dem Anpfiff herzlich.
Hansi Flick (l) und Christian Streich begrüßten einander vor dem Anpfiff herzlich.  © Patrick Seeger/dpa

Robert Lewandowski brachte die Bayern im Schwarzwald-Stadion in Führung. Vincenzo Grifo markierte den Ausgleich für den Sport-Club (59.). Joshua Zirkzee (90.+2.) und Serge Gnabry (90.+5.) retteten den Bayern-Sieg.

FCB-Coach Hansi Flick nahm im Vergleich zum 6:1-Galaauftritt gegen Werder Bremen zwei Veränderungen in seiner Startelf vor: Für Boateng (Bank) und Goretzka (muskuläre Probleme) begannen Müller und Perisic.

Pavard rückte neben Alaba in die Innenverteidigung. Kimmich startete auf der rechten Abwehrseite statt auf der Sechser-Position. Dort sollte es Thiago richten.

Und auch Coutinho durfte nach seinen drei Toren und zwei Vorlagen gegen Bremen wenig überraschend wieder von Beginn an ran.

Christian Streich tauschte ebenfalls zwei Mal gegenüber der 0:1 Niederlage bei der Hertha: Frantz und Grifo ersetzten Schmid und Sallai.

Der ungarischen Nationalspieler fiel kurzfristig wegen muskulärer Probleme aus.

Lewandowski bringt die Bayern in Führung

Robert Lewandowski nach seinem Treffer zur 1:0-Führung für die Bayern.
Robert Lewandowski nach seinem Treffer zur 1:0-Führung für die Bayern.  © Patrick Seeger/dpa

Coutinho hatte direkt zu Beginn die Führung auf dem Fuß. Alaba setzte den Brasilianer mit einem perfekt getimten Pass in Szene. Die Barca-Leihgabe überlupfte SC-Keeper Flekken, doch der zurückgeeilte Gulde konnte den Ball gerade noch rechtzeitig klären (2.).

Und auch die nächste Riesenchance gehörte den Bayern. Nach einer Ecke köpfte Pavard den Ball aufs Tor. Flekken wehrte ab, doch die Kugel landete vor Müller, der den Ball aus kürzester Distanz gegen den rechten Pfosten knallte (7.).

Und dann zappelte der Ball im Netz! Davies zündete über links die Rakete und spielte den Ball schließlich scharf ins Zentrum. Dort war Lewandowski eingelaufen und grätschte den Ball aus rund fünf Metern ins Netz (16.).

Die Bayern hatten die Partie zu Beginn komplett im Griff. Die Hausherren kamen durch das hohe Gegenpressing der Münchner anfangs zu keinen Chancen.

Doch die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit gehörten den Breisgauern. Eine Hereingabe von Frantz landete bei Höler, der Bayern-Schlussmann Neuer aus rund zwölf Metern zu einer starken Parade zwang (31.).

Anschließend kam Grifo zu einer Chance, doch der Italiener traf den Ball bei seiner Volley-Abnahme nicht richtig (39.). Kurz darauf lenkte Neuer eine gefährliche Grifo-Hereingabe gekonnt zur Seite ab - zwei Freiburg-Angreifer waren herangerauscht (40.).

Grifo lässt das Schwarzwald-Stadion wieder glauben

Vincenzo Grifo bejubelt seinen Ausgleichstreffer.
Vincenzo Grifo bejubelt seinen Ausgleichstreffer.  © Patrick Seeger/dpa

Grifo schockte die Bayern! Der eingewechselte Kwon setzte sich auf der rechten Seite gegen Perisic sowie Davies durch und legte den Ball dann zu Haberer, der auf den zweiten Pfosten flankte. Dort hatte Grifo viel Platz und jagte das Spielgerät volley in die Maschen (59.).

Der Sport-Club schnupperte nun sogar an der Führung! Zwei Mal flog die Kugel von links ins Zentrum, doch zwei Mal konnte Petersen nicht verwandeln (61.).

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die nächste dicke Gelegenheit gehörte den Bayern. Flekken konnte die gefährliche Direktabnahme von Perisic gerade noch über die Querlatte lenken (65.).

Nächste SCF-Chance: Der eingewechselte Borrello zog aus rund 20 Metern ab. Sein Schuss rauschte nur knapp am Bayern-Tor vorbei (77.).

Die Freiburger hatten in der Schlussphase die klar besseren Chancen, doch die Bayern trafen wie aus dem Nichts! Der eingewechselte Zirkzee tauchte vor dem Tor auf und stocherte den Ball hinter die Linie (90.+2.). Gnabry sorgte in der 5. Minute der Nachspielzeit noch für den 3:1-Endstand.

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