Nach Gruppen-Vergewaltigung: Neues Sicherheits-Paket für Freiburg

Freiburg - Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg und der Zunahme von Sexualverbrechen in der Stadt wollen Land und Kommune am Donnerstag (13.15 Uhr) ein neues Sicherheitspaket beschließen.

Plant, eine Vereinbarung zu unterzeichnen: Thomas Strobl.
Plant, eine Vereinbarung zu unterzeichnen: Thomas Strobl.  © DPA

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) und Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) planen die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung.

Sie umfasst den Angaben zufolge dauerhaft mehr Polizisten für Freiburg, einen Ausbau des kommunalen Ordnungsdienstes sowie verstärkte Razzien an Drogen- und Kriminalitätsschwerpunkten. Zudem sollen öffentliche Präventionsveranstaltungen der Polizei das Sicherheitsgefühl erhöhen.

Mitte Oktober war Ermittlern zufolge eine 18-Jährige in Freiburg nach einem Disco-Besuch von mehreren Männern vergewaltigt worden. Acht Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft - sieben Syrer im Alter von 19 Jahren bis 29 Jahren und ein 25 Jahre alter Deutscher. Weitere Verdächtige werden gesucht.

Polizei und Innenminister stehen in dem Fall in der Kritik. Gegen den mutmaßlichen Haupttäter hatte Haftbefehl bestanden, verhaftet wurde der Mann allerdings nicht.

In Freiburg (Foto) sollen künftig mehr Polizisten unterwegs sein.
In Freiburg (Foto) sollen künftig mehr Polizisten unterwegs sein.  © DPA

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