Gruppenvergewaltigung Freiburg: Was geschah in der Tatnacht?

Freiburg - Nach der Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen vor einer Disco in Freiburg wird der Prozess gegen elf Angeklagte am Dienstag (9 Uhr) fortgesetzt.

Einer von elf Angeklagten wird vor dem Prozessbeginn von einem Justizbeamten in einen Gerichtssaal im Landgericht gebracht. (Archivbild)
Einer von elf Angeklagten wird vor dem Prozessbeginn von einem Justizbeamten in einen Gerichtssaal im Landgericht gebracht. (Archivbild)  © Patrick Seeger/dpa

Das Landgericht Freiburg plant nach Angaben eines Sprechers die Vernehmung mehrerer Zeugen, unter anderem eines Kriminalbeamten. Die Tatnacht solle so rekonstruiert werden.

Es ist der 17. Verhandlungstag in dem Prozess, der Ende Juni begonnen hat. Der Prozess wird laut dem Gericht voraussichtlich bis zum Frühjahr nächsten Jahres dauern. Termine für mögliche Urteile gibt es den Angaben zufolge noch nicht.

Angeklagt sind elf Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren wegen Vergewaltigung oder unterlassener Hilfeleistung. Die meisten sind Flüchtlinge.

Ihnen wird vorgeworfen, Mitte Oktober vergangenen Jahres die 18-Jährige nachts in Freiburg nach einem Discobesuch in einem Gebüsch vergewaltigt oder ihr nicht geholfen zu haben.

Sie bestreiten dies oder schweigen zu den Vorwürfen.

Zu Beginn des Prozesses sitzen die Angeklagten im Landgericht seitlich hinter ihren Anwälten. (Archivbild)
Zu Beginn des Prozesses sitzen die Angeklagten im Landgericht seitlich hinter ihren Anwälten. (Archivbild)

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