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Kind im Internet angeboten: Hohe zweistellige Zahl von Sexual-Taten vermutet

Ein Neun-Jähriger wird über Jahre missbraucht, indem er im Internet für Sex angeboten wird. Ermittler schätzen eine hohe zweistellige Zahl an Taten.
Seit 2015 soll die 47-Jährige ihren Sohn im Internet angeboten haben. (Symbolbild)
Seit 2015 soll die 47-Jährige ihren Sohn im Internet angeboten haben. (Symbolbild)

Freiburg - Im Fall eines vermutlich über Jahre sexuell missbrauchten Neunjährigen gehen die Ermittler von einer hohen zweistelligen Zahl an Taten aus.

Zudem wurde inzwischen Anklage erhoben. Am Landgericht Freiburg müsste nun entschieden werden, ob es zum Prozess komme. Um wen es sich bei dem Angeklagten handelt, wollte der Oberstaatsanwalt Michael Mächtel nicht sagen. Die Anklage laute auf schweren sexuellen Missbrauch von Kindern und Vergewaltigung. "In diesem Fall konnten wir die Ermittlungen schon abschließen."

Ob einer der sechs Verdächtigen, die in Freiburg in Untersuchungshaft sitzen - darunter die Mutter des Kindes und deren Partner -, die Vorwürfe eingeräumt hat, sagte Mächtel nicht. "Es gibt Angaben von einzelnen Personen", sagte er lediglich. Zwei weitere Verdächtige sind auf Betreiben der Staatsanwaltschaften in Karlsruhe und Kiel in U-Haft.

Einer der mutmaßlichen Hauptdrahtzieher im Fall des vermutlich jahrelang sexuell missbrauchten Jungen aus dem Breisgau hätte keinen Kontakt mit Kindern haben dürfen. Gegen den einschlägig wegen Missbrauchs von Minderjährigen vorbestraften 39-Jährigen habe ein Kontaktverbot zu unter 18-Jährigen bestanden, sagte Oberstaatsanwalt Michael Mächtel.

Zuvor hatten darüber auch Badische Zeitung, Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten berichtet. Der Mann soll im Herbst 2016 zur Mutter des Opfers gezogen sein - dies sei ein Verstoß gegen Gerichtsauflagen gewesen, sagte Mächtel.

Die 47-Jährige soll ihren Sohn seit 2015 für tausende Euro im Internet für Sex angeboten haben: Sieben Männer zwischen 32 bis 49 Jahren sitzen wegen Kindesmissbrauchs und Vergewaltigung in Untersuchungshaft. In einem Fall ist bereits Anklage erhoben worden.

Auch die Behörden stehen in der Kritik. Sie hatten die Familie seit Jahren im Blick. Hätte die Tat verhindert werden können? (Symbolbild)
Auch die Behörden stehen in der Kritik. Sie hatten die Familie seit Jahren im Blick. Hätte die Tat verhindert werden können? (Symbolbild)

Bei den Vorwürfen handelt es sich nach Ermittlerangaben um den schwerwiegendsten Fall des sexuellen Missbrauchs von Kindern, der vom Landeskriminalamt bislang bearbeitet wurde. Im vergangenen September konnte der Junge aus seiner Familie befreit werden.

Unklar ist, warum dies nicht viel früher geschah. Das Jugendamt hatte die Familie seit Jahren im Blick. Nach Polizeihinweisen auf eine sexuelle Gefährdung des Schülers konnte er im März 2017 zeitweise in Obhut genommen werden.

Das Familiengericht schickte ihn laut Landratsamt wieder nach Hause, das eingeschaltete Oberlandesgericht habe diese Entscheidung bestätigt. Erst im September wurde er nach einem anonymen Hinweis endgültig aus der Hand seiner mutmaßlichen Peiniger befreit.

Der Lebensgefährte der Mutter durfte seit 2014 keinen Kontakt zu Kindern haben. Das Landgericht Freiburg hatte später laut Mächtel seinen Antrag abgelehnt, zur Mutter des Neunjährigen zu ziehen.

Er habe dies dennoch getan. Wegen dieses Verstoßes sei er im Sommer 2017 zu vier Monaten Haft verurteilt worden. Das Amtsgerichtsurteil sei aber noch nicht rechtskräftig, erklärte Mächtel, weil der 39-Jährige Berufung dagegen eingelegt habe.

Wie konnte das Kind nur trotz Warnung der Polizei weiter bei seiner Familie wohnen bleiben?
Wie konnte das Kind nur trotz Warnung der Polizei weiter bei seiner Familie wohnen bleiben?

Die Staatssekretärin von Baden-Württembergs Sozialministerium, Bärbl Mielich (Grüne), kann nach ihren eigenen Worten nicht nachvollziehen, warum das Kind trotz Warnung der Polizei weiter bei seiner Familie wohnte. "Ich bin fassungslos", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Leider stehe das Elternrecht familienrechtlich an erster Stelle - womöglich hätten die Gerichte deshalb befunden, den Jungen im Frühjahr wieder nach Hause zu lassen.

"Ich kann mir nichts anderes vorstellen." In Baden-Württemberg seien Kinderrechte in der Landesverfassung verankert. Diese sollte auch im Bund gestärkt werden, forderte Mielich, Abgeordnete des Wahlkreises Breisgau.

Der Experte Johannes-Wilhelm Rörig sieht auch Schulen in der Pflicht, Kindesmissbrauch frühestmöglich zu erkennen und so zu verhindern.

"Die Schule ist der einzige Ort, wo wir wirklich alle Kinder erreichen können", sagte der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs - ein Amt der Bundesregierung - der Deutschen Presse-Agentur.

Update 13:28

Die Ermittler gehen derweil von einer hohen zweistelligen Zahl von Taten aus. Das sagte Oberstaatsanwalt Michael Mächtel der "Welt am Sonntag". Es könnten aber auch mehr sein.

"Das Geschehen muss transparent und gründlich aufgearbeitet werden», verlangte Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha (Grüne) am Sonntag. «Wir werden dort, wo es nötig und möglich ist, die zuständigen Behörden bei der Aufklärung bestmöglich unterstützen."

Fotos: 123RF, DPA

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