Typ wird angeblich ausgeraubt, doch die Wahrheit ist einfach peinlich!

Mehrere Streifenwagen waren auf der Suche nach den Räubern, die es nicht gab. (Symbolbild)
Mehrere Streifenwagen waren auf der Suche nach den Räubern, die es nicht gab. (Symbolbild)  © DPA

Freiburg - Angeblich war er am Mittwoch im Stadtteil Weingarten von drei Arabern ausgeraubt worden - tatsächlich hat ein 22-Jähriger die Polizei aus Scham belogen.

Wie die Polizei meldet, hatte der Mann das gesamte Taschengeld, das ihm seine Freundin gegeben hatte, an nur einem Tag verpulvert. Wie sollte er ihr das erklären? Statt die Wahrheit zu sagen, gaukelte er ihr vor, von drei arabisch aussehenden Personen ausgeraubt worden zu sein.

Seine Lebensgefährtin rief kurz vor 20 Uhr die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen nach den Räubern fahndete. Als die Beamten den jungen Mann vernahmen, kamen erhebliche Zweifel an seiner Geschichte auf. Noch beharrte er aber darauf, ausgeraubt worden zu sein.

Um 21.45 Uhr schließlich - die Fahndung war erfolglos bereits abgebrochen worden - gestand der 22-Jährige die Notlüge. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat. Das nächste Taschengeld wird er vermutlich für die Kosten des Einsatzes ausgeben, so die Polizei abschließend.

Titelfoto: DPA


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