Gefahr beim Naschgenuss: Metallteile in Karnevals-Gummibärchen entdeckt

Laubach-Freienseen - Wer kennt es nicht: Man nimmt an einem fröhlichen und bunten Karnevals-Umzug teil und wird fleißig mit allerlei süßen Naschereien "beworfen". Was eigentlich die ohnehin ausgelassene Stimmung unterstreichen soll, könnte im hessischen Freienseen bei Gießen jedoch gefährlich werden.

Der Freienseer Elferrat teilte auf seiner Facebook-Seite Fotos von den wohlmöglich gefährlichen Gummibärchen.
Der Freienseer Elferrat teilte auf seiner Facebook-Seite Fotos von den wohlmöglich gefährlichen Gummibärchen.

Denn wie der Elferrat des Stadtteils der mittelhessischen Gemeinde Laubach auf seiner Facebookseite mitteilte, habe man in manchen der verteilten Gummibärchen gefährliche Metallteile entdeckt.

"Auf dem Umzug in Freienseen wurden Gummibärchen in weißen Tüten ohne Aufschrift geworfen! Es wurden Metallteile darin gefunden!!!", so die Warnung des Karnevalsvereins. Darüber hinaus wurden Teilnehmer des Umzuges dazu angehalten, die Süßigkeiten natürlich weder zu essen, jedoch auch nicht wegzuwerfen.

Viel eher solle man sich "bei der Polizei Grünberg oder dem Veranstalter (TSV Freienseen/Schützenverein Freienseen)" melden. Wie die Polizei jedoch bereits mitteilte, gehe man nicht davon aus, dass die Gummibären in Form von Muscheln, Schildkröten und Seepferdchen bewusst präpariert wurden.

Viel eher gehen die Ermittler von einem Produktionsfehler aus. Dieser Verdacht bestätigte sich dann auch in den Kommentaren. Dort berichteten weitere Karnevals-Freunde, dass die verdächtigen Gummibärchen auch auf dem Umzug in Ehringshausen (Lahn-Dill-Kreis) verteilt wurden. Auch meldeten sich bereits erste Personen zu Wort, die die Metallsplitter versehentlich verzehrt hatten.

Wo die Gummibären im Ozean-Look hergestellt wurden, ist Stand jetzt noch nicht bekannt.

Aufruf des Elferrat Freienseen auf Facebook

Titelfoto: Facebook/Elferrat Freienseen

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