Zug rauscht in gesperrten Streckenabschnitt: Feuerwehrleute retten sich mit Sprung

Freising - Mit einem Sprung vom Gleis haben sich zwei Feuerwehrleute vor einem herannahenden Zug retten können.

Der Streckenabschnitt war für die Löscharbeiten gesperrt worden. (Symbolbild)
Der Streckenabschnitt war für die Löscharbeiten gesperrt worden. (Symbolbild)  © DPA

Sie löschten nach Angaben der Bundespolizei vom Sonntag mehrere Böschungsbrände an der Bahnstrecke zwischen Freising und Marzling, als der Regionalexpress der Deutschen Bahn mit etwa 120 Stundenkilometern in den eigentlich gesperrten Streckenabschnitt fuhr.

Verletzt worden sei am Samstagabend niemand. Lediglich ein Feuerwehrschlauch, der über die Gleise gelegt war, riss ab. Wieso das Feuer ausbrach, war zunächst unklar.

Die Bundespolizei ermittelt nun, warum der Zug in den Abschnitt fuhr. Die Deutsche Bahn wollte sich am Sonntag zu den Ermittlungen nicht äußern, wie ein Sprecher mitteilte.

Ein Pilot, der mit seiner Maschine im Landeanflug auf den Münchner Flughafen war, hatte das Feuer gemeldet.

Nach Angaben eines Sprechers der Landespolizei in Freising komme es häufiger vor, dass Flugzeugbesatzungen beim Landeanflug auf München Brände mitteilen.

Die Feuerwehrleute konnten sich in höchster Not retten. (Symbolbild)
Die Feuerwehrleute konnten sich in höchster Not retten. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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