Bombastus macht mit Johanniskraut Kasse

Freital - Mit Johanniskraut und Weißdorn auf Erfolgskurs:

Getrocknet und "gehackt" kommt das Johanniskraut in die Teepackung.
Getrocknet und "gehackt" kommt das Johanniskraut in die Teepackung.  © Holm Helis

Der Freitaler Naturheilmittelhersteller Bombastus vertraut der Kraft der zur Heilpflanze und zur Arzneipflanze des Jahres 2019 gekürten Rohstoffe.

Johanniskraut und Weißdorn gehören zum Sortiment der 70 lose verpackten Tees und 43 Beuteltees von Bombastus (Jahresumsatz: 12,5 Millionen Euro, 155 Mitarbeiter).

2018 lieferte das Werk etwa zwei Tonnen Johanniskraut als Tee an Apotheken, darunter allein 10 000 Packungen mit 200 000 Aufgussbeuteln. Johanniskraut wird gern bei psychischen Erkrankungen und Verdauungsbeschwerden angewandt. Die Inhaltsstoffe finden sich auch im Johannisöl.

550 Liter Öl lieferte Bombastus 2018 aus - das Öl dient stillenden Müttern zur Brustpflege. Weißdornblätter mit Blüten wurden zu 3,1 Tonnen Tee verarbeitet. Weißdorn gilt als herzstärkend.

„In der geprüft hohen Konzentration der ätherischen Öle liegt der Unterschied zu den Tees im Drogerie- und Supermarkt“, erklärt Bombastus-Vertriebs-Chef Wieland Prkno. „Außerdem können wir die Herkunft des Tees genau zurückverfolgen.“

Wer mehr zu Heilkräften wissen will, kann sich mittwochs (10-18 Uhr) im Infozentrum des Unternehmens (Freital, Wilsdruffer Straße) beraten lassen.

Bombastus-Mitarbeiterin Andrea Rammer (55) hat sich einen Johanniskraut-Tee aufgebrüht.
Bombastus-Mitarbeiterin Andrea Rammer (55) hat sich einen Johanniskraut-Tee aufgebrüht.  © Holm Helis
Das gelb blühende Johanniskraut wird häufig bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen verwendet.
Das gelb blühende Johanniskraut wird häufig bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen verwendet.  © DPA

Titelfoto: Holm Helis

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