Lehrerin nutzt Mittagspausen für Sex mit Schüler im Klassenzimmer

Fresno - In den Vereinigten Staaten von Amerika stand Justine Nelson (33) - eine verheiratete Lehrerin - vor Gericht. Sie hatte im verschlossenen Klassenzimmer mehrfach Sex mit einem minderjährigen Schüler.

Justine Nelson lässt sich nun von ihrem Ehemann scheiden, muss aber auch hinter Gittern.
Justine Nelson lässt sich nun von ihrem Ehemann scheiden, muss aber auch hinter Gittern.  © Fresno Countys Sheriffs Office/Twitter Screenshot

Die 33-Jährige wurde deshalb von der Polizei festgenommen. Im Prozess um das Verhältnis der Pädagogin mit dem Heranwachsenden kamen zahlreiche Details zum über die illegale Beziehung ans Licht.

Ursprünglich begann das Techtelmechtel mit ein paar Nachrichten zwischen Lehrerin und Schüler. Laut "Sun" schrieb sie dem 13-Jährigen, dass sie ihn süß fände.

Beide verbrachten die Mittagszeit mehrfach im Schulgebäude hinter verschlossenen Türen.

"Während des Mittagessens oder wann auch immer ich in ihr Klassenzimmer ging, befahl sie anderen Kindern nicht hereinzukommen, damit wir allein sein können", erzählte der Jugendliche vor dem Obersten Gericht im kalifornischen Fresno.

Seinen Aussagen zufolge soll ihm die Lehrerin sogar bereitwillig eine Entschuldigung ausgestellt haben, wenn er durch den Geschlechtsverkehr mit ihr zu spät zum (nächsten) Unterricht kam. Gleichzeitig stellt er seiner Lehrerin ein menschlich gutes Zeugnis aus.

"Sie war die coole Lehrerin, die alle mochten. Wenn du einen schlechten Tag hattest, konntest du mit ihr reden", sagte der Teenie. Das Gericht entschied sich für eine 12-monatige Haftstrafe für Nelson, der auch eine Entschuldigung nicht aus der Patsche half.

Peinlich berührt senkt Justine Nelson den Kopf als ein freizügiges Foto von ihr gezeigt wird

In einem Klassenzimmer, ohne andere Schüler gaben sich eine Lehrerin und ihr Schüler dem Geschlechtsverkehr hin. (Symbolbild)
In einem Klassenzimmer, ohne andere Schüler gaben sich eine Lehrerin und ihr Schüler dem Geschlechtsverkehr hin. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

"Es tut mir leid, was passiert ist, und ich entschuldige mich bei allen, meiner Familie, den Schülern, die zu mir aufschauten, meinem Ehemann und allen Beteiligten", so Nelson, die sich nun von ihrem hintergangenen Ehemann scheiden lassen wird.

Allerdings kriselte es schon länger zwischen der Frau und ihrem Gatten. Aus diesem Grund hatte sie sich überhaupt entschieden, mit ihrem Schüler in Nachrichten-Austausch zu treten (TAG24 berichtete).

Die 33-Jährige und ihr minderjähriger Sexualpartner hatten dabei verschiedene Kosenamen.

"Boo", "Honey" und "Babe" nannten sich beide, wenn sie Nachrichten austauschten. Dabei erinnerte die Lehrerin den Schüler wiederholt daran, dass er über die Affäre schweigen müsse.

Peinlich berührt senkte sie zudem den Kopf, als das Gericht ein Foto von ihr mit offener Bluse zeigte und sie ihre Brüste entblößte.

Zuvor hatte der Schüler sie um ein Nacktbild gebeten und bekam seinen Wunsch erfüllt.