"Fridays for Future"-Aktivisten wollen Dialog mit AfD-Wähler

Potsdam - Aktivisten von "Fridays for Future" wollen das Abschneiden der AfD bei der Landtagswahl in Brandenburg zum Anlass nehmen, stärker den Kontakt zu deren Wählern zu suchen.

Anhänger der AfD verfolgten auf der AfD-Wahlparty die Bekanntgabe erster Ergebnisse zur Landtagswahl in Brandenburg.
Anhänger der AfD verfolgten auf der AfD-Wahlparty die Bekanntgabe erster Ergebnisse zur Landtagswahl in Brandenburg.  © dpa/Gregor Fischer

"Die Ergebnisse zeigen uns, wir müssen noch mehr in die Diskussion gehen", sagte Jaro Abraham, Sprecher der Bewegung in Potsdam.

Die Wahl hätten die Aktivisten mit gemischten Gefühlen verfolgt: "Es ist schade, dass nicht so viele die Parteien gewählt haben, die den Klimaaspekt beachten. Aber es ist trotzdem ein gutes Ergebnis."

Die Parteien müssten nun zusammen für einen besseren Klimaschutz arbeiten.

Die SPD hat die Landtagswahl in Brandenburg trotz deutlicher Verluste gewonnen. Die Partei von Ministerpräsident Dietmar Woidke kommt am Sonntagabend nach dem vorläufigen Ergebnis des Landeswahlleiters auf 26,2 Prozent der Zweitstimmen vor der AfD mit 23,5 Prozent.

Die CDU erreicht 15,6 Prozent, die Grünen kommen auf 10,8 Prozent, die Linke erzielt 10,7 Prozent, die Freien Wähler liegen bei 5,0 Prozent. Die FDP scheiterte mit 4,1 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde.

Zahlreiche Schüler stehen bei der Klimademonstration "Fridays for Future" am 30.08.2019 im Potsdamer Lustgarten.
Zahlreiche Schüler stehen bei der Klimademonstration "Fridays for Future" am 30.08.2019 im Potsdamer Lustgarten.  © DPA/monika

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