Fridays for Future-Bewegung will Zeil in Frankfurt blockieren

Frankfurt am Main - Die Bewegung Fridays for Future will am kommenden Freitag (29. November) symbolisch die Haupteinkaufstraße Zeil in Frankfurt blockieren.

Zuletzt fand am 20. September ein groß angelegter Aktionstag der Fridays for Future-Bewegung in Frankfurt statt.
Zuletzt fand am 20. September ein groß angelegter Aktionstag der Fridays for Future-Bewegung in Frankfurt statt.  © Boris Roessler/dpa

Die Klimaschützer wollen auf der Shopping-Meile in der Frankfurter City mit "kreativen Aktionen" auf ihr Anliegen aufmerksam machen.

Der Tag werde der bisher am "stärksten aktionistisch geprägte von Fridays for Future Frankfurt" sein, kündigte die Gruppe am Montag an. "Der Fokus soll darauf liegen, dass die Menschen innehalten und über den Kern des Problems nachdenken", sagte Sprecher Asuka Kähler.

Geplant sind unter anderem zwei Demonstrationszüge, die von Westen und Osten zur Zeil ziehen. Einer startet an der Bockenheimer Warte, der andere am Zoo.

Erwartet werden laut Veranstalter mehrere Tausend Menschen. Wie die anschließende Blockade der Zeil gestaltet wird, teilten sie zunächst nicht mit – sprachen aber von niedrigschwelligen Aktionen, bei denen jeder mitmachen könne.

Die Kundgebungen stehen unter dem Slogan "Climate Justice! Global Justice!" und sollen unter anderem bestehende Wirtschaftsformen hinterfragen.

Fridays for Future-Aktivisten besorgt: Werden Freitagsstreiks zur Normalität?

"Die Freitagsstreiks geraten aus der Sicht der Politik zunehmend zur Normalität", sagte Kähler. Dagegen müsse vorgegangen werden.

Die Kundgebungen am Freitag sind eingebettet in eine Streikwoche der Bewegung Students for Future Frankfurt. Diese ruft seit diesem Montag (25. November) in Frankfurt Dozenten dazu auf, ihre Veranstaltungen ausfallen zu lassen.

Angeboten werden statt dessen Diskussionen zur Klimapolitik und ein Informations-Frühstück mit Wissenschaftlern.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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