"Fridays for Future" in Köln: Folgt jetzt ein Dauerstreik?

Köln – Seit Monaten gehen vor allem Schüler und junge Leute freitags auf die Straße, um für eine andere Klimapolitik zu streiken. In Köln reicht dies den Aktivisten nun offenbar nicht mehr.

Zahlreiche junge Teilnehmer nahmen an der Klimademonstration "Fridays for Future" am 21. Juni in Aachen teil.
Zahlreiche junge Teilnehmer nahmen an der Klimademonstration "Fridays for Future" am 21. Juni in Aachen teil.  © DPA

Wie "Fridays for Future Köln" am Dienstagnachmittag über Facebook mitteilte, ist in Köln ein mehrtägiger Streik geplant. In der kommenden Woche (8. bis 12. Juli) ruft die Gruppe zu einem Dauerstreik am Altermarkt auf.

Der Wille sei da, es fehle nur noch am Programm. Daher werden Teilnehmer gesucht, die die Aktion mit Musik, Workshops, Reden, Vorträgen oder Bastelaktionen bereichern möchten.

Die Schülerbewegung "Fridays for Future" wurde von der schwedischen Schülerin und Klimaschutzaktivisten Greta Thunberg im August 2018 initiiert.

Damals verweigerte die Schwedin den Schulbesuch und streikte dafür wochenlang täglich für eine andere Klimapolitik.

In Deutschland fand die Bewegung dann im Jahr 2019 immer größeren Zulauf, als in vielen Städten freitags Schüler während der Schulzeit auf die Straße gingen und demonstrierten.

Die Beteiligung an den Demonstrationen fällt recht unterschiedlich aus. Vor der Europawahl am 27. Mai wurden viele Teilnehmer gezählt, danach ging die Zahl der Demonstrierenden wieder zurück.

Anlässlich der Aktionstage gegen Braunkohle im Rheinland kamen am 21. Juni in Aachen Zehntausende Teilnehmer zusammen, unter Ihnen auch der Youtuber Rezo (TAG24 berichtete).

Titelfoto: DPA

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