In dieser hessischen Stadt kommt es zur Stichwahl

In der Stadt Friedberg gab es bei der Wahl am Sonntag keine absolute Mehrheit.
In der Stadt Friedberg gab es bei der Wahl am Sonntag keine absolute Mehrheit.  © dpa/Frank Rumpenhorst

Friedberg - Der neue Bürgermeister von Friedberg wird erst in einer Stichwahl bestimmt. Nach Angaben der Stadt erhielt bei der Wahl am Sonntag keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit.

Deshalb sei in drei Wochen ein zweiter Durchgang notwendig. Die Stichwahl soll parallel zur Bundestagswahl stattfinden.

Zur Wahl stehen dann der amtierende CDU-Stadtrat Dirk Antkowiak (51), der im ersten Durchgang rund 44 Prozent der Stimmen bekam, und der 63-jährige SPD-Kandidat und Archivdirektor Klaus-Dieter Rack. Für ihn votierten am Sonntag rund 24 Prozent der Wähler.

Ausgeschieden ist dagegen der Grünen-Kandidat und Rechtsanwalt Markus Fenske (50). Er trat in der ersten Runde ebenso an wie der Bilanzbuchhalter Bernd Baier (68), der für die Linken kandidierte.

Zudem stellte sich Horst Weitzel, ein 60 Jahre alter Diplom-Ingenieur, als unabhängiger Kandidat zur Wahl. Der derzeitige Rathauschef Michael Keller (SPD) geht nach zwei Amtszeiten in den Ruhestand.

Aufgerufen zur Wahl waren fast 21.000 Bürger der Wetterau-Stadt. Insgesamt leben dort rund 28.000 Menschen.

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst


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