Im Auto eingesperrt und eingekotet: Hundewelpen entgehen knapp dem Tod

Friedberg - Einen besonders grausamen Fall von Tierquälerei erlebten die Einsatzkräfte der Polizei Friedberg und des zuständigen Veterinäramtes am Dienstagmittag. Dabei wurde zugleich eine wahrscheinliche weitere Straftat aufgedeckt.

Die Scheiben des Wagens, in dem sich die kleinen Welpen befanden, waren nur mit etwas Zeitungspapier abgedeckt (Symbolbild).
Die Scheiben des Wagens, in dem sich die kleinen Welpen befanden, waren nur mit etwas Zeitungspapier abgedeckt (Symbolbild).  © 123RF

Eine aufmerksame Passantin beobachtete laut Aussagen eines Polizeisprechers das traurige Szenario in der Karlsbader Straße. Zwei Husky-Welpen saßen trotz brütender Hitze in einem verschlossenen Wagen, dessen Scheiben nur leicht mit Zeitungspapier abgedeckt waren. Für die Frau Anlass genug gegen 13.30 Uhr einen Notruf abzusetzen.

Doch nicht nur die Hitze setzte dem Hunde-Nachwuchs zu. Da die beiden Vierbeiner wohl schon längere Zeit in dem Fahrzeug festsaßen, hatten sie sich bereits eingekotet. Daraufhin wurde auch das Veterinäramt mit an den Einsatzort bestellt.

Eingehende Beobachtungen führten letztlich zu dem Schluss, die Husky-Welpen direkt in Quarantäne zu nehmen. Gegen die beiden aus Serbien kommenden Hundehalter wird aber nicht nur aufgrund der unwürdigen Tierhaltung ermittelt.

Denn sie stehen unter Verdacht die Hunde illegal nach Deutschland eingeschleust zu haben. Darauf ließen fehlende Papiere und der notwendige Impfschutz schließen.

Titelfoto: 123RF


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