Achtung! Hier sollen demnächst neue Blitzer stehen

Der Friedrich-Ebert-Tunnel soll bald von Radarfallen überwacht werden.
Der Friedrich-Ebert-Tunnel soll bald von Radarfallen überwacht werden.

Gütersloh - Wer gerne mal durch den Tunnel an der Friedrich-Ebert-Straße oder über den Nordring (B61) in Gütersloh rast, sollte in Zukunft wohl etwas auf die Bremse drücken.

Denn im Oktober sollen an diesen Stellen neue Blitzer aufgestellt werden. Aktuellen Schätzungen zufolge geht die Stadtverwaltung davon aus, dass pro Jahr rund 12.000 Autofahrer in die Radarfalle tappen werden.

Bei einem durchschnittlichen Bußgeld in Höhe von 25 Euro bedeutet das Einnahmen von etwa 300.000 Euro für die Stadt. Davon gehen natürlich noch die Ausgaben ab.

Unterm Strich bleibt vermutlich trotzdem noch einiges übrig. "Aber wir machen das nicht, um damit Einnahmen zu scheffeln", wird Thomas Habig, Leiter des Fachbereiches Ordnung, in der Neuen Westfälischen zitiert. Es gehe vor allem um Sicherheit.

Insgesamt werden am Nordring zwei Blitzer stehen, die die Stadt selbst kaufen will. Einer soll zwischen Marienfelder Straße und Grenzweg aufgestellt werden, der andere zwischen Brockhäger und Friedrich-Ebert-Straße.

Im Friedrich-Ebert-Tunnel wird ein Blitzer, der lediglich geleast wird, installiert. Die Radarfalle im Tunnel soll dauerhaft dort bleiben. Die Starenkästen an der B61 werden hingegen nicht immer bestückt sein.

Bis die Blitzer kommen, muss noch einiges erledigt werden: Beispielsweise müssen erst noch Messschleifen in den Asphalt im Tunnel gelegt werden. Damit der Verkehr während der Arbeiten laufen kann, soll dafür immer nur eine Spur gesperrt werden.


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