Polizei rammt Wohnungstür auf, dahinter wartet ein Mann mit einer Armbrust

Friedrichshafen - In Friedrichshafen (Bodenseekreis) ist ein Mann in seiner Wohnung völlig eskaliert.

Die Polizei konnte den Mann überwältigen. Auch Pfefferspray kam dabei zum Einsatz. (Symbolbild)
Die Polizei konnte den Mann überwältigen. Auch Pfefferspray kam dabei zum Einsatz. (Symbolbild)  © Boris Roessler/dpa

Die Polizei Ravensburg teilte am Montagnachmittag mit, dass ein 58-Jähriger am gestrigen Abend die Beamten alarmierte, da sein Nachbar (30) der ersten Wahrnehmung nach lange Nägel von innen durch die eigene Wohnungstür schlug.

Wie die Polizei dann aber feststellte, handelte es sich dabei um Armbrustpfeile. Der 30-Jährige kommunizierte durch die Tür mit den Beamten, öffnete aber nicht.

Als die Polizisten die Tür dann mit einer Ramme öffneten, bedrohte der Mann sie mit einer Sport-Armbrust. Diese legte er erst nieder, als die Einsatzkräfte ihm mehrfach androhten, mit ihren Dienstwaffen auf ihn zu schießen.

Der 30-Jährige ging dann aber noch mit einem Teelöffel auf einen der Polizisten los, bevor er überwältigt werden konnte - auch Pfefferspray kam zum Einsatz.

Ein hinzugerufener Notarzt stellte fest, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befand, woraufhin er in eine Fachklinik gebracht wurde.

In seiner Wohnung wurden, neben der Armbrust, eine Schreckschusswaffe, mehrere Messer und Betäubungsmittel beschlagnahmt. Sechs Polizeibeamtinnen und -beamten wurden durch den Einsatz des Pfeffersprays leicht verletzt.

Gegen den Mann wird nun wegen mehrerer Straftaten ermittelt.

Der 30-Jährige bedrohte die Polizei mit einer Armbrust. (Symbolbild)
Der 30-Jährige bedrohte die Polizei mit einer Armbrust. (Symbolbild)  © 123rf.com/Ekaterina Shcheglova

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