Menschliche Knochen stammen von 18-jähriger Person

Das Rätsel um den Knochenfund ist gelöst. (Symbolbild)
Das Rätsel um den Knochenfund ist gelöst. (Symbolbild)  © DPA

Fritzlar - Die im März bei Erdarbeiten in Fritzlar gefundenen menschlichen Knochen sind rund 400 Jahre alt.

Ein Gutachten des Rechtmedizinischen Instituts in Gießen habe ergeben, dass die Knochen vom Ende des 16. oder Anfang des 17. Jahrhunderts stammen, teilte das Polizeipräsidium Nordhessen am Mittwoch in Kassel mit.

Die Knochen waren nach Polizeiangaben etwa einen Meter tief in der Erde vergraben.

Eine Altersbestimmung mit der sogenannten Radiocarbon-Methode habe ergeben, dass die Person zum Todeszeitpunkt etwa 18 Jahre alt gewesen sei. Das Geschlecht stehe nicht im Gutachten des Instituts.

Ein Zusammenhang des Knochenfundes mit dem Dreißigjährigen Krieg oder mehreren Pestepidemien in Fritzlar könne nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Polizeisprecher. Die Homburger Kriminalpolizei werde ihre strafrechtlichen Ermittlungen einstellen.


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