"Sehe nicht glücklich aus": Jubilar Brinkies vom FSV übt Selbstkritik

Zwickau - Keine Frage, beim 0:2 gegen die Sportfreunde Lotte erlebte der FSV Zwickau einen komplett gebrauchten Nachmittag.

Johannes Brinkies (r.) bedankt sich mit finsterer Miene bei den Fans.
Johannes Brinkies (r.) bedankt sich mit finsterer Miene bei den Fans.  © Picture Point/Gabor Krieg

Nach vorne ging nix und hinten verhalf man einem offensiv biederen Gegner bei Standards zu zwei leichten Toren. Dabei im Brennpunkt: Keeper Johannes Brinkies, der bei seinem 100. Pflichtspiel im FSV-Trikot zweimal keine gute Figur machte.

"Das war eine bittere Niederlage, gegen ein Team, dass wie wir in unteren Gefilden agiert. Wir wussten, dass Kleinigkeiten das Spiel entscheiden würden. Die hat Lotte für sich entschieden, was uns tierisch ärgert", war Brinkies nach Abpfiff restlos bedient.

Am meisten grämte ihn die Entstehungsgeschichte zum 0:1. Zwickau hatte bis dato klare Feldvorteile, fand gegen defensiv clever agierende Gäste aber keine Lücke. Nach Foulspiel von Julius Reinhardt servierte Aue-Leihgabe Sascha Härtel auf den langen Pfosten und SFL-Kapitän Adam Straith stellte die Partie in der 36. Spielminute auf den Kopf. Bitter: Brinkies rutschte die Direktabnahme durch die Hosenträger.

"Da sehe ich nicht glücklich aus. Das werde ich auch genau analysieren", gab sich Brinkies nach Abpfiff selbstkritisch.

Gleiches galt für das direkte Freistoßtor zum 0:2 durch Maximilian Oesterhelweg eine Viertelstunde vor Schluss. Der Ball rauschte zwar knapp über die Mauer, kam aber halbrechts und damit nicht wirklich platziert. An einem guten Tag hätte ihn der sonst so sichere Rückhalt rausgekratzt.

Das 0:1! Johannes Brinkies auf den Knien. Ihm war der Ball durch die Hosenträger gerutscht. "Da sehe ich nicht glücklich aus."
Das 0:1! Johannes Brinkies auf den Knien. Ihm war der Ball durch die Hosenträger gerutscht. "Da sehe ich nicht glücklich aus."  © Frank Kruczynski

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