"So wie gegen Mannheim reicht es nicht!": Jetzt schlägt FSV-Spieler Miatke Alarm!

Zwickau - Nur ein Sieg aus sieben Partien, dazu das blamable Sachsenpokal-Aus bei Fünftligist Inter Leipzig: Der FSV Zwickau geriet in den letzten Wochen ins Taumeln und büßte gehörig Vorsprung auf die Abstiegsplätze ein.

Nach der Heimniederlage gegen Mannheim war bei den Zwickauern gegenseitige Aufbauhilfe angesagt.
Nach der Heimniederlage gegen Mannheim war bei den Zwickauern gegenseitige Aufbauhilfe angesagt.  © Picture Point/Roger Petzsche

Plötzlich sitzt der Chemnitzer FC auf dem ersten Platz unterm Strich den Westsachsen mit nur noch drei Punkten Rückstand im Nacken.

"Jetzt müssen wir nächste Woche dafür sorgen, dass wir mit einem Polster in die Winterpause gehen", weiß Nils Miatke, was die Stunde nach dem 0:1 gegen Waldhof Mannheim geschlagen hat. Läuft es kommenden Sonnabend nämlich ganz blöd, Zwickau verliert, während Chemnitz, Köln und Bayern II. gewinnen, überwintern die Westsachsen auf einem Abstiegsplatz.

Das gilt es unbedingt zu vermeiden! Bei lediglich drei Zählern Abstand nach unten schrillen die Alarmglocken. "Definitiv!", bejaht Miatke: "Wir wussten aber von Anfang an, dass es bei uns ein Abstiegskampf wird."

Den müssen sie nun annehmen und aufs Trapez bringen, was gegen Mannheim schmerzlich vermisst wurde. "Da waren wir nicht zwingend genug. Das ist zu wenig gewesen, einfach enttäuschend", legt Miatke den Finger in die Wunde.

Zwickau kam einfach nicht in die Puschen. Vorne fehlte jeglicher Zug, weil der agile Elias Huth (Gelb-Rot) gesperrt war und Ronny König kaum mit hohen Eingaben gesucht wurde. Dazu ließ der FSV zehn Ecken liegen. "Das müssen wir aufarbeiten! Am Sonnabend besitzen wir gegen Meppen die Chance, es besser zu machen und das müssen wir auch!", fordert Miatke.

Er stellt aber auch klar: "Das ist ein ekliger Gegner, der uns vor eine harte Aufgabe stellen wird. Wir wissen, wie es geht. Das haben wir im Hinspiel gezeigt. Es funktioniert aber nur mit einer richtig ekligen Spielweise. Spielen wir so wie gegen Mannheim, reicht es nicht!"

Nils Miatke (r.) wird vom Mannheimer Jan Hendrik Marx geblockt.
Nils Miatke (r.) wird vom Mannheimer Jan Hendrik Marx geblockt.  © imago images/Frank Kruczynski

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