"Für beide Seiten richtige Entscheidung": FSV-Antonitsch sagt gegen Münster Servus!

Zwickau - Nico Antonitsch verlässt den FSV Zwickau zum Saisonende! Verein und Spieler einigten sich am Donnerstag nach längeren Gesprächen auf eine einvernehmliche Trennung.

Gute Freunde: Nico Antonisch (l.) und Toni Wachsmuth.
Gute Freunde: Nico Antonisch (l.) und Toni Wachsmuth.  © Picture Point/Gabor Krieg

Der smarte Österreicher absolviert somit am Samstagnachmittag gegen Preußen Münster sein letztes Heimspiel als Rot-Weißer.

"Mein erstes Spiel habe ich vor zwei Jahren in Münster absolviert und wir haben 2:0 gewonnen. Jetzt verabschiede ich mich gegen den gleichen Gegner. Das passt irgendwie.

In Zwickau war von Anfang bis Ende alles stimmig. Das war die coolste Zeit meiner Karriere", schließt sich für Antonitsch nun der Kreis.

Donnerstag kurz nach dem Mittag kamen der Innenverteidiger und Neu-Sportchef Toni Wachsmuth zum finalen Gespräch zusammen. Wachsmuth gegenüber TAG24 zu dessen Ausgang:

"Unsere Kaderplanung führt mitunter zu schweren Entscheidungen, denn wir müssen eine Budgeteinsparung sowie die 'U23'-Regel beachten. Nico ist sportlich und menschlich eine absolute Bereicherung gewesen."

Am 8. September 2017 gab Nico Antonitsch (l.) im Spiel beim SC Preußen Münster seinen Einstand im Trikot des FSV Zwickau.
Am 8. September 2017 gab Nico Antonitsch (l.) im Spiel beim SC Preußen Münster seinen Einstand im Trikot des FSV Zwickau.  © Picture Point/Gabor Krieg

Kommt noch hinzu, dass mit Neuzugang Christopher Handke ein externer Wachsmuth-Ersatz geholt wird. Die Konkurrenzsituation gestaltet sich dadurch knifflig. "Ich glaube wir haben für beide Seiten die richtige Entscheidung getroffen. Ich weiß, dass der Verein finanziell nicht auf Rosen gebettet ist und kann mit der Entscheidung leben", so Antonitsch.

Wohin wird es ihn nun ziehen? "Es gäbe Optionen in Österreich, doch ich möchte gerne in Deutschland bleiben. Auch die britischen Inseln reizen mich", macht sich der gebürtige Wiener nicht kirre.

Wichtiger ist ihm der Abschied aus Zwickau. "Ich gehe Münster mit gemischten Gefühlen an. Es wäre komisch, wenn es mich kaltlassen würde. Ich will das Spiel gewinnen und die Saison eine Woche später mit dem Sachsenpokal-Sieg gegen den CFC abschließen."

Komplett will Antonitsch Stadt und Verein sowieso nicht hinter sich lassen: ",Wachser' und ich sind gute Freunde. Wir bleiben in Kontakt, denn man sieht sich immer zweimal." Schön wär's! TAG24 sagt erstmal: Servus Nico, mach's guat!

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