Gladbach geizt bei Benefizspiel für den FSV nicht mit Toren

Zwickau - Der FSV Zwickau hat das "Retterspiel" gegen Champions-League-Anwärter Borussia Mönchengladbach vor 5270 Zuschauern mit 1:3 (0:2) verloren, darf sich aber über wichtige Zusatzeinnahmen freuen.

Zwei die sich verstehen: Dieter Hecking, Trainer von Mönchengladbach und FSV-Coach Joe Enochs.
Zwei die sich verstehen: Dieter Hecking, Trainer von Mönchengladbach und FSV-Coach Joe Enochs.  © Picture Point

FSV-Coach Joe Enochs setzte wie erwartet auf die zweite Reihe. Toni Wachsmuth, René Lange, Morris Schröter, Julius Reinhardt und Ronny König befanden sich gar nicht erst im Kader.

Davy Frick und Mike Könnecke nahmen nur auf der Bank Platz.

Zwickaus zweiter Anzug zeigte sich engagiert, war aber für eine starkes Mönchengladbach eine Nummer zu klein.

Die Gladbacher Fohlen nahmen das Freundschaftsspiel sehr ernst und gingen sofort zum vollen Galopp über.

Alassane Plea (11./20.), Ex-Weltmeister Christoph Kramer (12.) und Patrick Herrmann (14./17.) sorgten für ein klares Chancenübergewicht.

Im dritten Anlauf erzielte Herrmann (25.) mit einem schönen Strafraum-Solo von halbrechts die überfällige Gästeführung.

Christian Bickel, Tarsis Bonga und Weltmeister Christoph Kramer.
Christian Bickel, Tarsis Bonga und Weltmeister Christoph Kramer.  © Picture Point

Der französische Linksaußen Plea (44./59.) legte per Doppelpack nach.

Selbst ohne die zu ihren Nationalmannschaften abgestellten Leistungsträger wie Matthias Ginter (Deutschland), Thorgan Hazard (Belgien), Yann Sommer, Denis Zakaria oder Nico Elvedi (alle Schweiz), hatte die Hecking-Elf die Partie vollends im Griff.

Der FSV hatte trotzdem noch doppelt Grund zum Jubeln: Kevin Hoffmann (69.) verkürzte mit sehenswertem 20-Meter-Hammer.

Zudem verzichteten die Gladbacher auf eine Antrittsgage und griffen den Westsachsen finanziell ein Stück unter die Arme

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