FSV-Brinkies hält Ball und Wort: "So wollen wir zu Hause auftreten"

Zwickau - "Ein Tag, so wunderschön wie heute …" Ja, dieser Evergreen darf beim FSV Zwickau gerne nie vergehen! Für die Westsachsen lief es gegen Viktoria Köln (4:0) wie geschmiert. Im Vergleich zu den vorangegangenen Heimspielen gegen Kaiserslautern (3:5) und Uerdingen (1:2) war es ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Stark gespielt, souverän gewonnen. FSV-Kapitän Johannes Brinkies hat mit seiner Mannschaft gegen Viktoria Köln Wort gehalten.
Stark gespielt, souverän gewonnen. FSV-Kapitän Johannes Brinkies hat mit seiner Mannschaft gegen Viktoria Köln Wort gehalten.  © Picture Point/Gabor Krieg

Dass sich nach den jüngsten Heim-Pleiten etwas ändern musste, wussten sie und sprachen es auch offen an. "Wir werden am Sonnabend gegen Viktoria Köln alles dafür tun, die Heimbilanz aufzubessern", versprach Kapitän Johannes Brinkies im Vorfeld. Er hielt Wort: "Dass uns das wunderbar gelungen ist, sah man auf der Anzeigetafel. Rundum war es ein sauberer Sonnabend für uns."

In der Tat! Ronny König (6.) sorgte fürs frühe 1:0. Elias Huth (33./56.) und Fabio Viteritti (43.) legten nach. "Diesmal haben wir nicht wie zuvor in Rostock die ersten zehn Minuten verpennt, sondern konnten unsere Akzente setzen und schießen ein frühes Tor. Genau so wollen wir zu Hause auftreten. Dann wird das nicht der letzte Heimsieg gewesen sein", meint Brinkies.

Aber nur, wenn die Westsachsen wieder so ein konsequentes Pressing an den Tag legen wie am Sonnabend oder zwei Wochen zuvor in Würzburg. "Damit haben wir dem Gegner den Schneid abgekauft. Wenn man ihn hinten in Ruhe lässt, besitzt er die Zeit, um einen sauberen Ball nach vorne zu spielen", gibt Brinkies zu bedenken.

Genau das war in den ersten zehn Spielen das Manko. Zwickau presste in Meppen und Würzburg stark, auch gegen Magdeburg und zuletzt Köln. Und dann gab es diese Ausreißer bei 1860 München (0:3) und eben gegen Lautern und Uerdingen.

Da greift sich auch Julius Reinhardt an den Kopf: "Unser Problem besteht darin, dass wir entweder zu null spielen oder hinten drei Stück bekommen. Wenn wir noch ein bisschen an der Stabilität arbeiten, können wir positiv gestimmt sein."

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