Heikle Aufgabe! FSV-Coach Enochs warnt vor "Wundertüte" Braunschweig

Zwickau - Mit einwöchiger Verspätung beginnt am heutigen Montagabend für den FSV Zwickau zuhause die Frühjahrsrunde. Gegner Eintracht Braunschweig ist vom Hinspiel (1:1) bekannt - oder auch nicht...

Muss sich sein FSV am heutigen Montag warm anziehen? Zwickaus Coach Joe Enochs jedenfalls erwartet gegen Braunschweig eine schwierige Aufgabe.
Muss sich sein FSV am heutigen Montag warm anziehen? Zwickaus Coach Joe Enochs jedenfalls erwartet gegen Braunschweig eine schwierige Aufgabe.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Von der damaligen Startelf standen zuletzt gegen Rostock mit Kijewski, Fürstner und Hofmann noch drei Spieler von Beginn an auf dem Platz", weiß FSV-Coach Joe Enochs, dass bei Schlusslicht Braunschweig zwischen den Jahren kein Stein auf dem anderen blieb.

Zehn (!) Neuzugänge hat die Elf von Ex-Gladbach-Coach André Schubert im Winter unter Vertrag genommen und dabei teilweise tief ins Portmonee gegriffen. Der Ex-Zwickauer Marcel Bär wurde für kolportierte 300.000 Euro von Ligakonkurrent VfR Aalen losgeeist. Für Benjamin Kessel (Saarbrücken/100.000 Euro) und Nils Rütten (Bonn/50.000) flossen weitere Transfergelder.

Torhüter Jasmin Fejzic wechselte nach Vertragsauflösung bei Zweitligist Magdeburg ablösefrei an die Oker. Dazu gesellten sich noch Ex-Dynamo Christoph Menz, der vom insolventen Regionalligisten Viktoria Berlin kam, oder Bernd Nehrig von Kiez-Klub St. Pauli.

"Braunschweig ist kein typisches Schlusslicht, sondern eine komplett neue Mannschaft, die schwierig einzuschätzen ist", runzelt Enochs nach Braunschweigs jüngstem 2:0 gegen Rostock die Stirn: "Mit diesem Auftakt haben sie noch mehr Selbstbewusstsein getankt."

Sein Team ist derweil zum Zuschauen verdammt gewesen. Wegen 10 Zentimeter Neuschnee wurde die Karlsruhe-Partie 24 Stunden vor Anpfiff abgesagt. Die Spannung seither hochzuhalten, war eine schwierige Aufgabe. "Das darf aber keine Ausrede sein, denn Braunschweig ist eine heikle Aufgabe, aber jedes Team, das jetzt hinter uns steht, wollen wir weiter hinter uns lassen", stellt Enochs klar.

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