FSV im Abstiegskampf! Frick: "Jeder muss für den anderen fighten!"

Zwickau - Mund abputzen, mehr war für den FSV Zwickau nach der indisponierten Vorstellung bei Fortuna Köln (0:1) in der Kürze der Zeit nicht drin.

Coach Joe Enochs muss mit seiner Truppe ganz schnell eine Trendwende herbeiführen.
Coach Joe Enochs muss mit seiner Truppe ganz schnell eine Trendwende herbeiführen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Bereits heute geht es im Nachholer gegen Aufstiegsaspirant Karlsruher SC weiter - und die Uhr in Westsachsen zeigt fünf vor zwölf.

"Wenn wir nicht schnellstmöglich die Wende einleiten, wird es ungemütlich", spürt Davy Frick die Konkurrenz im Nacken.

Ein Zähler und die bessere Tordifferenz trennen die Zwickauer noch vom ersten Abstiegsplatz.

Weitaus größer könnte das Polster sein, hätte die Mannschaft gegen Eintracht Braunschweig (0:1) und/oder in Köln (0:1) geliefert.

Beide Spiele zusammengenommen, kam die Truppe von Coach Joe Enochs lediglich auf eine einzige (!) richtig gefährliche Torchance - einen freien Kopfball von Julius Reinhardt im Braunschweig-Heimspiel.

Keine Frage: In der 3. Liga wird der FSV so auf die Dauer nicht bestehen!

Davy Frick (l.) im Spiel bei Fortuna Köln im Zweikampf mit Michael Eberwein, der das 1:0-Siegtor für die Rheinländer erzielte.
Davy Frick (l.) im Spiel bei Fortuna Köln im Zweikampf mit Michael Eberwein, der das 1:0-Siegtor für die Rheinländer erzielte.  © Picture Point/Gabor Krieg

Zwickaus Urgestein Frick findet deshalb deutliche Worte: "Wir müssen darauf achten, dass jeder für den anderen fightet. Das ist nun mal Abstiegskampf. Wer es jetzt nicht begreift, hat bei uns nichts zu suchen!"

In Köln haben die Rot-Weißen so ziemlich alles vermissen lassen. "Obwohl der Matchplan vom Trainer richtig gut war. Wir wollten mehr über die Außenverteidiger kommen. Aber keiner von uns hat stattgefunden, da nehme ich mich mit rein", meint ein konsternierter Frick.

Was macht da für die Karlsruhe-Partie Mut? "Jeder muss zu 100 Prozent da sein. Dazu gehören die Körpersprache und Mentalität, die uns stets ausgezeichnet haben. All das müssen wir gegen Karlsruhe wieder auf den Platz bringen", fordert Frick eine Trendwende:

"Es war von vornherein klar, dass wir gegen den Abstieg spielen. Wir müssen uns aber auch vor niemandem verstecken, denn wir können genauso Fußball spielen. Nicht umsonst haben wir in der Hinrunde 25 Punkte geholt. Und zu diesen Leistungen müssen wir zurückkommen!"

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